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Zukunft der Marschregion: Stadt Winsen will Hoopte, Stöckte, Laßrönne und Tönnhausen in Dorferneuerungsprogramm aufnehmen lassen

Auch in Hoopte könnte mit Dorferneuerungsmaßnahmen die Lebensqualität verbessert werden
ce. Winsen. Für ihre Elb- und Ilmenaudörfer Hoopte, Stöckte, Laßrönne und Tönnhausen als Dorfregion Winsener Marsch hat die Stadt Winsen die Aufnahme in das aktuelle Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen beantragt. Die Beschränkung auf diese Ortsteile sei - so Bürgermeister André Wiese - in den Förderbedingungen begründet, die interkommunalen Ansätzen größere Erfolgsaussichten einräumten. Damit seien Anträge gemeint, die mehrere Dörfer als Region umfassen. "Dabei muss zwischen diesen Dörfern eine besondere Verbindung bestehen, die in diesem Fall konkret mit der Lage an den beiden Flüssen und ihrer prägenden Wirkung gut begründet werden kann", betont Wiese.
Ziel der Dorferneuerung ist die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Dieses kann beispielsweise erreicht werden durch Bau- und Erschließungsvorhaben, die Sanierung von land- und forstwirtschaftlich genutzter Bausubstanz mit ortsbildprägender Bedeutung oder durch die Anpassung von dörflich gestalteten Gebäuden an zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten. Öffentliche und private Projekte dieser Art werden mit unterschiedlichen Prozentsätzen gefördert. Ob die Winsener Marsch in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen wird, entscheidet sich voraussichtlich Anfang 2015.
„Uns geht es darum, den Dörfern mit ihren Eigenarten und kulturhistorischen Besonderheiten eine gute Zukunft zu ermöglichen“, sagt André Wiese. Sie seien von der demographischen Entwicklung und dem Strukturwandel in der Landwirtschaft betroffen. "Hier sind gezielte private und öffentliche Initiativen gefragt, die mit Fördermitteln eher geweckt können."
Sollte der städtische Antrag Erfolg haben, schließen sich die Planung und Umsetzung der Vorhaben an. Wiese: "Eine breite Bürgerbeteiligung gehört dann selbstverständlich dazu"