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Fast 20 Jahre Bauzeit

Albert G. Paulisch in einem der neuen Sitzungssäle im Nordflügel des Gebäudes
thl. Winsen.

Fast 20 Jahre wurde im Winsener Schloss gewerkelt und saniert. Jetzt sind die Arbeiten endlich abgeschlossen. Am Donnerstag, 6. Juni, wird das Ende der Sanierungsarbeiten im Beisein von zahlreiche Ehrengästen gefeiert. "Ich habe immer gesagt, die Arbeiten müssen vor meiner Pensionierung fertig werden", sagt Amtsgerichtsdirektor und Schlossherr Albert G. Paulisch. Dieser Wunsch sei in Erfüllung gegangen.
Im April 1994 ist das Katasteramt, das sonst im Schloss mit ansässig war, ausgezogen. Anschließend begann die Sanierung des Südflügels. Damals war das Gericht noch komplett ohne Computer, als drittletztes in Niedersachsen.
Ende der 90er Jahre begann die Sanierung des Nordflügels. Parallel dazu wurde mit der Stadt ein Vertrag über die Nutzung und Öffnung des Turms und der Kapelle durch den Heimat- und Museumverein geschlossen. Zudem wurde das neue Grundbuchamt geplant, dessen Bau aber mehrmals, u.a. wegen der finanziellen Situation des Landes Niedersachsen, verschoben wurde.
Nach der Eröffnung des Gebäudes 2010 wurden die Akten, die bisher im Nordflügel des Gerichtes gelagert waren, in den Neubau umgelagert. Dadurch konnten die letzten Sanierungsarbeiten beginnen.
Nachdem der Nordflügel fertig war, wurde noch das Erdgeschoss des Südflügels auf Vordermann gebracht, u.a. wurde dort ein barrierefreier Zugang geschaffen. Rund 7,5 Mio. Euro hat das Land Niedersachsen während der Bauzeit in das Schloss und das neue Grundbuchamt investiert.