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Geschichte des Brautkleids wird im Winsener Museum ausgestellt

Wann? 31.07.2016 10:00 Uhr

Wo? Marstall-Museum, Schloßplatz 11, 21423 Winsen (Luhe) DE
Wurde 1913 getragen: das schwarze Brautkleid aus der Museumssammlung (Foto: Heimat- und Museumverein Winsen)
Winsen (Luhe): Marstall-Museum | ce. Winsen. "Brautkleid schwarz - weiß" ist der Titel einer neuen Ausstellung über die Geschichte und Entwicklung der Vermählungskleidung, die der Heimat- und Museumverein Winsen von Sonntag, 31. Juli, bis zum 13. November im Marstall-Museum (Schloßplatz 11) präsentiert. Die Eröffnung findet am Samstag, 30. Juli, um 16.30 Uhr statt.
Bis zum Jahr 1800 trugen Bräute helle, farbige Kleider, die nach der Hochzeit als Festkleid weiter genutzt wurden. Im Bürgertum begann der Wechsel zum weißen Brautkleid. Dieses wurde ergänzt durch die dazugehörigen Symbole wie Schleier, Kranz oder Krönchen sowie Blumenschmuck. Das heute gängige Bild von einer Hochzeit mit in Weiß gekleideter Braut und schwarzem Anzug des Bräutigams setzte sich dann im 19. Jahrhundert immer mehr durch.
Zu den "Schmuckstücken" der Winsener Ausstellung gehört ein schwarzes Brautkleid aus eigener Museumssammlung, das 1913 in Holtorfsloh von einer Frau getragen wurde, die nach Stelle heiratete. Ein Hingucker ist auch das zur Sammlung Kahle gehörende Kleid von 1940, das seinerzeit eine Gutsbesitzertochter aus der Nähe von Braunschweig trug. Darüber hinaus sind unter anderem viele Leihgaben von ehemaligen Bräuten zu sehen. Das älteste Exponat stammt von 1861, das jüngste von 2015. Zur Ausstellung ist - als 21. Band der "Winsener Schriften" - ein reich bebilderter Katalog erschienen, der für 8,90 Euro erworben werden kann.
- Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.