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Gute Hilfe für Trauernde: Gesprächsgruppen des Kirchenkreises Winsen werden gut angenommen

Trauergruppen-Leiterin Sonja Grote (Foto: Wilfried Staake)
ce. Winsen. Gut angenommen werden die beiden Gruppen für trauernde Angehörige, die Sonja Grote, Heilpraktikerin für Psychotherapie, seit vier Jahren im Auftrag des Kirchenkreises Winsen leitet. Einmal im Monat treffen sich Menschen unterschiedlichen Alters, die einen geliebten Menschen verloren haben. "Es tut einfach gut, über den Verlust zu sprechen", sagt Sonja Grote. Oft sei dies innerhalb der Familie oder im Freundeskreis nicht so gut möglich. "Jeder Mensch trauert anders und möchte gern, dass der Verlust gesehen und anerkannt wird", ist die Trauerbegleiterin überzeugt.
Auch jedes Sterben verlaufe anders. Egal, ob jemand plötzlich aus dem Leben geschieden sei oder eine längere Krankheit habe durchmachen müssen - immer habe dies auch Auswirkungen auf die Familie.
Die Teilnehmer der Trauergruppen schätzten - so Grote - den geschützten Raum, um sich frei auszutauschen und Dinge ansprechen zu können, die man sonst niemandem sagen mag. "Da kommt neben der Traurigkeit über den Verlust auch durchaus mal Wut auf den Verstorbenen zur Sprache", berichtet Sonja Grote.
Meist fänden die Teilnehmer im Laufe der Zeit zu neuen Zukunftsperspektiven. "Sie nehmen ihr Leben wieder in die Hand und gehen manchmal auch neue Wege". Auch hätten sich schon neue Kontakte durch die Gruppe ergeben.
- Die Gesprächsrunden finden am ersten und zweiten Mittwoch im Monat im Winsener Gemeindezentrum St. Marien (Kirchstraße 2) statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Einzige Voraussetzung: Die Teilnehmer verpflichten sich zur Verschwiegenheit. Infos unter www.kirchenkreis-winsen.de und unter Tel. 04185 - 7352.