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Hören mit Implantaten

Ein kleiner Schlauch leitet die akustischen Signale direkt an die Gehörknöchelchen oder die Schnecke im Innenohr (Foto: MED-EL)

Jetzt im Krankenhaus Winsen: Alternative für alle, die kein herkömmliches Hörgerät vertragen

(nf). Für diejenigen, die keine herkömmlichen Hörgeräte vertragen oder mit diesen keine zufriedenstellenden Hörergebnisse erzielen, bietet Dr. Stefan Gall, neuer Chefarzt der Abteilung für HNO-Heilkunde im Krankenhaus Winsen, jetzt implantierbare Hörsysteme an.
Patienten, die unter chronischen Entzündungen des Gehörganges leiden oder Ohroperationen hinter sich haben, bereitet das Pass-Stück, das bei herkömmlichen Hörgeräten den Gehörgang verschließt, häufig Probleme.
Andere Hörgeräte-Nutzer klagen über Pfeifen und Rückkopplungen oder haben Schwierigkeiten, hohe Töne hinreichend wahrzunehmen.
Bei implantierbaren Hörsystemen bleibt der Gehörgang frei. Den Patienten wird eine Spule mit einem Magneten unter die Haut hinter dem Ohr implantiert. Von außen wird ein Audioprozessor auf den Magneten aufgesetzt. Dieser verarbeitet die Schallwellen, leitet sie über einen kleinen Schlauch direkt an die Gehörknöchelchen im Mittelohr oder an die Schnecke im Innenohr weiter und ermöglicht so ein natürliches Hörergebnis.
Nachdem das Implantat eingeheilt ist, was ca. sechs Wochen dauert, wird der Audioprozessor im Krankenhaus Winsen auf die persönlichen Hörbedürfnisse der Patienten eingestellt.
Diese Versorgungsform ist geeignet bei Innenohrschwerhörigkeit, kombinierter Schwerhörigkeit und Schallleitungsschwerhörigkeit. Bei medizinischer Notwendigkeit trägt die Krankenkasse die Kosten.
- Infos in der Abteilung für HNO Winsen, Tel. 04171-134101.