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Realschul-Ausstellung über 100 Jahre Erster Weltkrieg im Winsener Kreishaus

Bei der Eröffnung der Ausstellung (v. li.): Andreas Neises, Pia Sommerschmied, Ellen Lorenzen und Fabienne Timm (Foto: Landkreis Harburg)
ce. Winsen. Im November 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Am 11. November 1918 ging nach vier Jahren ein Krieg in Europa zu Ende, in den viele Länder verwickelt waren. Er brachte tiefgreifende Veränderungen der Gesellschaften und Staaten in Europa mit sich und legte den Grundstein für nachfolgende Konflikte und für den Aufstieg totalitärer Ideologien. Die Zehnklässler der Johann-Peter-Eckermann-Realschule in Winsen haben dieses Ereignis zum Thema ihrer diesjährigen Facharbeiten und einer Ausstellung gemacht, die ab sofort im Winsener Kreishaus (Schlossplatz 6) zu sehen ist.
"Gerade in Zeiten der Europaverdrossenheit sollen die erstellten Plakate und Facharbeiten der Schüler an die Katastrophen des 20. Jahrhunderts erinnern“, erklärte Andreas Neises, Geschichtslehrer, stellvertretender Schulleiter und Initiator der Ausstellung, bei deren Eröffnung. Neises baute die Präsentation zusammen mit den Schülerinnen Ellen Lorenzen, Pia Sommerschmied und Fabienne Timm auf. Die Realschüler nahmen neben Kriegsursachen und -auslösern auch damit in Verbindung stehende Personen, Waffensysteme und Schlachten genauer unter die Lupe. Darüber hinaus wurden Tagebücher, Kinderbücher und Biografien von bekannten Persönlichkeiten wie Käthe Kollwitz genau studiert.
Die aus 73 Themenplakaten und Schriften bestehende Ausstellung können Besucher bei freiem Eintritt noch bis einschließlich Dienstag, 29. Mai, in der Lobby des Kreishauses besichtigen. Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 7.30 bis 17 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr.