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Stadt Winsen belohnt energiesparendes Bauen

Klimaschutzmanagerin Agnieszka Paschek (Foto: Stadt Winsen)
ce. Winsen. Die Stadt Winsen engagiert sich weiterhin für den Klimaschutz und belohnt Bürger, die ihren Alt- oder Neubau mit energiesparender Technik ausstatten wollen. Eigenheimbesitzer sparen so nicht nur Energie und damit Kosten, sie erhalten zusätzlich einen Zuschuss aus dem städtischen Förderprogramm für energiesparendes Bauen. Ansprechpartnerin für Interessierte ist die städtische Klimaschutzmanagerin Agnieszka Paschek, die während der Öffnungszeiten des Rathauses unter Tel. 04171 - 657251 oder per E-Mail unter klimaschutz@stadt-winsen.de zu erreichen ist. Für ein persönliches Gespräch steht sie nach telefonischer Anmeldung dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr in der Nebenstelle des Rathauses (ehemaliges Gefängnis, Raum G 0.04) zur Verfügung.
Es lohnt sich, das Förderprogramm „Energiesparendes Bauen und Sanieren“ in Anspruch zu nehmen, denn die Stadt beteiligt sich bei Altbauten mit 7,5 Prozent an baulichen und technischen Maßnahmen. Allerdings sind Höchstgrenzen gesetzt. So wird etwa die Fenstersanierung mit bis zu 1.000 Euro gefördert. Geld gibt es auch für eine verbesserte Wärmedämmung (maximal 1.000 Euro) und Wohnungslüftungsanlagen (bis zu 500 Euro). Eine solarthermische Warmwasseraufbereitung und eine solarthermische Heizungsunterstützung werden auch bei Neubauten gefördert. Gleiches gilt für Photovoltaik und Speicher, Holzpelletkessel oder den Anschluss an eine Nah- und Fernwärmeversorgung.
Wer seinen Neubau in Passivhausbauweise plant, bekommt auch bis zu 1.000 Euro dazu.
Der städtische Zuschuss muss schriftlich beantragt werden, und zwar vor dem Abschluss eines Kauf-, Leistungs- oder Liefervertrages. Das entsprechende Formular kann unter http://www.winsen.de/Klimaschutz (Stichwort „Klimaschutz zum Mitmachen – Förderung der Stadt“) heruntergeladen werden. Der ausgefüllte Antrag wird zusammen mit dem Angebot des Handwerkers, Energieberaters oder des Ingenieur-Büros abgegeben. Die Arbeiten können auch in Eigenleistung ausgeführt werden. Die Stadt prüft die Unterlagen und bewilligt die Förderung, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Ausgezahlt wird das Geld erst, wenn die Schlussrechnung vorgelegt worden ist.