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Treffen mit Riesenbären

Wann? 13.11.2017 19:00 Uhr

Wo? Marstall-Museum, Schloßplatz 11, 21423 Winsen (Luhe) DE
Dem Wildbiologen Peter Romanow gelangen beeindruckende Bilder, die er jetzt in Winsen präsentieren wird (Foto: Peter Romanow)
Winsen (Luhe): Marstall-Museum |

Jürgen A. Schulz hat renommierten Experten Peter Romanow für einen Vortrag nach Winsen geholt.



mum. Winsen. Die größten Bären der Welt, die "Monster-Bären" aus Kamtschatka, kommen nach Winsen. Sie werden nicht an eine Kette gelegt, sondern werden auf fantastischen Fotos - aufgenommen von Peter Romanow aus Moskau - das Publikum begeistern. Der Wildbiologe hat viele Jagdreisen begleitet, darunter auch mit Jägern aus dem Landkreis Harburg. Romanow wird am Montag, 13. November, ab 19 Uhr im Marstall in Winsen einmalig-faszinierende Aufnahmen zeigen. In seinem Vortrag geht es nicht nur um die Bären und die Jagd, sondern auch um das Leben anderer angsteinflößender Raubtiere sowie um die Tier- und Pflanzenwelt in den einsamsten Gegenden der Welt. Romanow berichtet über das Leben der Menschen in diesem fernen Land nördlich Japans und der Grenze zu Alaska.
In Deutschland war Romanow, der perfekt Deutsch spricht, bereits mehrfach zu Gast. Das Führungstrio der Arbeitsgemeinschaft internationale Filmwettbewerbe mit Niclot von Bülow, Maik Scheele und Jürgen A. Schulz hat Romanow nach Winsen eingeladen.
"Die meisten Menschen kennen Bären nur aus dem Fernsehen oder aus Tierparks. Sie können sich kaum eine Vorstellung vom Leben der Tiere in freier Natur machen", so Schulz. Dabei würden Bären in verschiedenen Regionen der Erde noch heute fast ungestört leben. Im östlichen Sibirien liegt die Halbinsel Kamtschatka. Das ist die Heimat der Riesenbären. Legenden erzählen von Bären, von denen einige mehr als 1.100 Kilo wiegen sollen. Jenseits der Beringstraße haben sie ihren Lebensraum gefunden. In dieser wilden Region war Romanow mit seiner aufwendigen Kameratechnik unterwegs. Über Jahre entstanden beeindruckende Fotos. "Der Forscher kommt zu dem Schluss, dass allein im europäischen Teil des russischen Riesenreiches noch 50.000 Braunbären leben", so Schulz. Peter Romanow berichtet in seinem Vortrag auch über gefährliche Begegnungen mit den Bären. "Wenn es zu einer gefährlichen Situation kommt, helfen ein spezielles Spray und Knallkörper. Keinesfalls sollte man davonlaufen."
• Der Eintritt kostet zwölf Euro. Tickets gibt es im Marstall in Winsen. Reservierungen sind unter der Nummer 04171 - 34 19 möglich. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Naturschutzstiftung Landkreis Harburg zugute.