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Vortrag über Geschichte der Seenotrettung im Winsener Marstall-Museum

Wann? 09.01.2016 16:30 Uhr

Wo? Marstall-Museum, Schloßplatz 11, 21423 Winsen (Luhe) DE
Blick in die Historie: Dieses Gemälde zeigt einen frühen Einsatz der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (Foto: DGzRS)
Winsen (Luhe): Marstall-Museum | ce. Winsen. Die Geschichte der Seenotrettung ist das Thema eines Dia- und Filmvortrages, zu dem der Heimat- und Museumverein Winsen und Umgebung alle Interessierten im Rahmen seiner Reihe "Klock halv fief" am Samstag, 9. Januar, um 16.30 Uhr ins Marstall-Museum (Schlossplatz 11) einlädt. Es referiert Wilhelm Behrendt aus Hittfeld.
Die vielen lokalen Seenotretter wurden 1865 von Adolph Bermpohl und Arwed Emminghaus vereint in der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Sie finanziert sich überwiegend aus freiwilligen Zuwendungen und kommt ohne jede staatliche Förderung aus. Bereits nach einem halben Jahr hatte die Gesellschaft 4.000 Mitglieder, 5.000 Taler an Beiträgen und sogar 14.000 Taler an Spenden zu verzeichnen. Während allein in Emden um 1860 noch 76 Schiffe strandeten und 118 Menschen dabei starben, gab es um 1875 bereits 91 Rettungsstationen an den deutschen Küsten, und 870 Menschenleben konnten gerettet werden. Bis heute haben die Aktiven seit der Gründung der DGzRS insgesamt über 82.000 Menschen aus Seenot gerettet. Schirmherr ist der jeweils amtierende Bundespräsident.
- Der Eintritt zum Vortrag kostet 2 Euro.