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Vortragsabend über Eckermann im Winsener Marstall

Wann? 10.03.2016 19:00 Uhr

Wo? Marstall-Museum, Schloßplatz 11, 21423 Winsen (Luhe) DE
Johann-Peter Eckermann im Jahre 1825 (Foto: HuM)
Winsen (Luhe): Marstall-Museum | thl. Winsen. "180 Jahre Eckermanns Gespräche mit Goethe" ist der Titel eines Vortrages von Helmuth Hinkfoth mit Vorstellung der neuen Eckermann-Anthologie am Donnerstag, 10. März, um 19 Uhr im Marstall am Schlossplatz. Veranstalter ist der Heimat- und Museumverein. Der Eintritt beträgt zwei Euro.
Nach 180 Jahren noch immer voller Charme - Johann Peter Eckermanns „Gespräche mit Goethe” haben alle Zeitenwenden überdauert und kaum etwas von ihrem Reiz eingebüßt. Im Frühjahr 1836 veröffentlichte der 1792 in Winsen geborene Eckermann sein bekanntestes Werk, die „Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens”, und in diesem Jahr erschien eine Anthologie mit besonders lesenswerten Texten aus Eckermanns Feder. Helmuth Hinkfoth gab dieses Kompendium unter dem Titel „Am Abend ein Stündchen bei Goethe” in der Reihe der „Winsener Schriften” des Heimat- und Museumvereins heraus.
„Ich muss Lärm machen”, hatte Eckermann einst gerufen. Doch zum Lärmen war er viel zu zurückhaltend. Das Echo auf seine Publikationen fiel dann auch recht verhalten aus - zu Unrecht, wie die neue Anthologie zeigt. Vor allem die „Gespräche mit Goethe” gefallen nach wie vor ebenso durch ihre Themenvielfalt wie durch ihre anschauliche und anregende Unmittelbarkeit. Die Glanzlichter dieses in zahlreiche Sprachen übersetzten Werks sowie manch poetische und erzählerische Perle aus Eckermanns anderen Schriften überraschen und erfreuen den Leser gerade in unserer rastlosen Zeit.
Helmuth Hinkfoth wird die „Gespräche mit Goethe” in seinem Vortrag einer kritischen Würdigung unterziehen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage: Wie glaubwürdig sind Eckermanns Berichte über Goethe? Kurze Lesungen ausgewählter Passagen aus der neuen Anthologie werden Inhalt und Stil der „Gespräche” veranschaulichen.