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Winsener „Schule am Ilmer Barg“ öffnet ihre Türen am Tag der Architektur

Ist am Tag der Architektur zu besichtigen: die Winsener Grund- und Oberschule "Am Ilmer Barg" (Foto: Martin Kaeswurm)
ce. Winsen. Mit der Schul- und Mensaerweiterung an der Winsener „Schule am Ilmer Barg“ wurde - nach dem Bau der Krippe in Borstel - bereits der zweite Neubau der Stadt für den Tag der Architektur nominiert, der am Sonntag, 25. Juni, stattfindet. Schirmherr ist Niedersachsens Ministerpräsident. Das Gebäude der Grund- und Oberschule steht an diesem Tag allen Interessierten für eine Besichtigung offen. Führungen finden um 11, 13 und 15 Uhr statt. Treffpunkt ist der Haupteingang der Schule am Haidweg 8.
Stark ansteigende Schülerzahlen machten die umfangreichen Maßnahmen erforderlich. Der zweigeschossige Neubau umfasst zwölf Unterrichts- und sechs Gruppenräume mit einer Nutzfläche von insgesamt 1.500 Quadratmetern. Er wurde auf engstem Raum als kompakter, horizontal gegliederter Baukörper errichtet. Den Kern bildet die Multifunktionsfläche im Erdgeschoss, die über einen vertikalen Gebäudeeinschnitt natürlich belichtet ist und für zahlreiche schulische Aktivitäten zur Verfügung steht.
Durch die Erweiterung der im Jahr 2006 als Schulanbau errichteten Mensa wurden 100 zusätzliche Sitzplätze gewonnen. Die Mensaküche wurde zur Produktionsküche ausgebaut, in der alle Speisen frisch zubereitet werden können. Die Baukosten wurden mit 4,7 Millionen Euro beziffert. Für die Planungsleistungen mit einem Honorarvolumen von 150.000 Euro zeichnete Architekt Stefan Schmitt-Wenzel von der städtischen Hochbauabteilung verantwortlich. Die weitere Bauabwicklung und die Planung der Freianlagen lag in den Händen des Architekten Uso Bosse vom Planungsbüro Bosse-Westphal-Schäffer.