Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

550 Tonnen Grünkohl im Raum Winsen geerntet für Marke "Heinrich Lüders"

Auf dem Feld (v. re.): Heinrich König, Ole und Torgen Siegismund sowie Erntehelfer beim Grünkohl-Rupfen
ce. Winsen. "Wir sind zufrieden mit der Ernte. Satte 550 Tonnen sind in den vergangenen acht Wochen zusammengekommen!", freut sich Landwirt Heinrich König aus dem Winsener Ortsteil Borstel. Seit mehr als 50 Jahren koordiniert er im Raum Winsen als "Grünkohl-Manager" die Erntearbeit seiner Berufskollegen für die deutschlandweit beliebte Marke "Heinrich Lüders".
"Anfangs waren die Temperaturen zu warm und der Kohl zu lasch. Am Ende war aber alles im grünen Bereich", zieht Heinrich König Bilanz. Ernteten in den vergangenen Jahren noch ein halbes Dutzend Landwirte in und um Winsen die "Friesenpalme" - wie das Gemüse wegen seiner Form genannt wird -, so waren jetzt nur noch vier Bauern. "Auch an dieser Entwicklung sieht man, dass die Branche zu kämpfen hat und ihr Anbauverhalten immer neu überdenkt, um über die Runden zu kommen", so König.
Alle Lieferanten zusammen ernteten in dieser Saison mit Unterstützung durch Helfer aus Polen und Rumänien täglich bis zu 16 Tonnen Grünkohl. Diese wurden auf dem Hof von Heinrich König in Borstel auf Lkw verladen und zur Fabrik der Lipperland Konserven GmbH bei Bielefeld transportiert. Dort wird der Kohl nun in Dosen verpackt, erhitzt, im Wasserbad wieder abgekühlt und zu den Händlern gefahren, wo die Kunden die heißbegehrte Delikatesse kaufen können.
Zu den treuen Kooperationspartnern von Heinrich König gehört seit vielen Jahren die Landwirtsfamilie Siegismund aus Winsen-Luhdorf. Sie bewirtschaftet in der Region etwa 20 Hektar Grünkohl-Anbaufläche. "Wir mussten in diesem Jahr das Feld regelmäßig beregnen, damit die Ernte wegen der Trockenheit nicht ins Wasser fällt", sagt Ole Siegismund, während er mit Bruder Torgen und Helfern die Kohlpalmen gründlich rupft, damit nur noch das reine Blatt zur Verarbeitung übrigbleibt. Auf die Siegismunds als Partner wird Heinrich König auch in der nächsten Grünkohl-Saison bauen können, denn schon jetzt versichern sie: "Wir bleiben am Ball!"