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90 Millionen Euro Investition und 1.000 Jobs: Versandhändler Amazon bat zum Baustellenfest in Winsen

Nahmen auf der Baustelle den Spaten in die Hand (v. li.): Ingo Steves (IDI Gazeley), Bürgermeister André Wiese, Norbert Brandau (Amazon) und Gregory Bryan (Amazon)
ce. Winsen. "Dies ist ein wichtiger Tag für den Wirtschaftsstandort Winsen, der einen Global Player für die Großansiedlung gewinnen konnte." Das sagte Winsens Bürgermeister André Wiese am Mittwoch vor rund 100 geladenen Gästen beim "Baustellen-Richtfest" des neuen Logistik-Vertriebszentrums für Norddeutschland des Versandhändlers Amazon im Gewerbegebiet Luhdorf.
Mit einer Gesamt-Nutzfläche von rund 13 Hektar und einer Gebäudegröße von 64.000 Quadratmetern sei das Projekt in der Luhemetropole "eines der weltweit größten Logistikzentren", betonte Ingo Steves vom Unternehmen IDI Gazeley, das den Mega-Neubau errichtet. Voraussichtlich Ende 2017 soll das Zentrum, in dem man im ersten Jahr mindestens 1.000 unbefristete Arbeitsplätze schaffen will, in Betrieb genommen werden. "Das Logistikzentrum wird mit der neuesten Technologie ausgestattet sein. 84 Lkw-Stellplätze, 76 Docks und mehr als 1.000 Mitarbeiterparkplätze sind geplant", kündigte Gregory Bryan, Amazon EU Regional Director, an.
Mit der Investition von 90 Millionen Euro in Winsen allein im ersten Jahr baut Amazon sein derzeit aus neun Logistikzentren bestehendes Netzwerk in Deutschland weiter aus und reagiert auf die wachsende Kundennachfrage. Weitere 110 Millionen Euro werden durch Partner investiert. "Wir bieten noch mehr Produktauswahl für die Kunden und unterstützen eine steigende Zahl von unabhängigen Händlern, die unser 'Fulfillment'-System, nämlich Lagerung und Versand, für Kunden in aller Welt nutzen", brachte Norbert Brandau, Leiter des Winsener Amazon-Zentrums, dessen Vorzüge auf den Punkt. Er blickte auf seine Anfänge bei Amazon vor 14 Jahren zurück, als dort vorwiegend mit Büchern gehandelt wurde. "Heute können wir allein in Winsen über elf Millionen Artikel verschiedenster Art einlagern", so Brandau. Etwa 100 Mitarbeiter seien hier bereits eingestellt worden und erhielten einen Mindestlohn von 11,15 Euro pro Stunde. Hinzu kämen unter anderem Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Brandau bedankte sich bei der Stadt Winsen und dem Landkreis Harburg für die bisherige gute Zusammenarbeit. "Wir sind bereit, auch künftige Herausforderungen in den Bereichen Infrastruktur und Verkehrsfragen vor Ort gemeinsam mit Amazon anzupacken", erklärte Bürgermeister André Wiese.