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Abschied nach 43 Jahren

43 Jahre lang hatten Jan-Dirk Beckmann (li.) und Otto Feldbinder das Steuer in der Hand

Otto Feldbinder und Jan-Dirk Beckmann haben Unternehmen an die Nachfolger übergeben



thl. Winsen. Großer Bahnhof für Otto Feldbinder (78) und Jan-Dirk Beckmann (72): Im Rahmen eines Betriebsfestes mit über 400 Mitarbeitern und Gästen wurden die beiden Gründer der Feldbinder Spezialfahrzeugwerke in Winsen nach 43 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Bereits seit April dieses Jahres liegen die Geschicke des Unternehmens in den Händen der zweiten Generation der beiden Familien. Die Kinder der Gründer und deren Familien teilen sich die Geschäftsführung. Namentlich sind das Dr. Nina Lorea und Wolf-Dietrich Kley sowie Dirk und Olaf Feldbinder.
Lokale Wirtschaft
Eine große Idee, eine große Wirkung: Im Jahre 1975 gründeten Otto Feldbinder und Jan-Dirk Beckmann ihr eigenes Unternehmen. Sie wollten die Silobranche durch ihren innovativen Ansatz revolutionieren, künftig nur noch Behälter aus Aluminium statt der bis dahin marktüblichen schweren Stahlbehälter zu bauen, um damit den Nutzlastverkehr auf ein neues Level zu heben: So leicht wie möglich, nützlich für ihre Kunden und mit soviel Transportkapazität, wie es geht.
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schnell wuchs die Auftragslage an und die beiden Unternehmer expandierten und investierten. Hatten Otto Feldbinder und Jan-Dirk Beckmann am Anfang noch drei Mitarbeiter, sind es heute rund 1.000 in ganz Europa. Allein die Werke in Winsen und Wittenburg haben eine Gesamtgröße von rund 220.000 Quadratmetern. Das entspricht etwa 22 Fußballfeldern.
Mit Herzblut und Leidenschaft führten Feldbinder und Beckmann ihr Unternehmen und bauten die Marke "FFB" zu den führenden Spezialfahrzeug-Hersteller in Europa aus. Fast 60.000 Auflieger sind in den 43 Jahren entstanden.
In ihren Reden bedankten sich Otto Feldbinder und Jan-Dirk Beckmann bei ihren Mitarbeitern, ohne die "die Firma niemals so erfolgreich geworden wäre".
Die neuen Geschäftsführer wollen das Unternehmen im Sinne der Gründer weiterführen und es weiter ausbauen. Um zukunftsfähig am Markt bestehen zu bleiben, sollen in den kommenden fünf Jahren rund 25 Millionen Euro in mehrere Projekte investiert werden.