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Alles neu bei City Marketing Winsen

Das bisherige Team der City Marketing: die beiden Geschäftsführer Matthies Wiegleb (li.) und Sebastian Putensen sowie Mitarbeiterin Simone Wempe (Foto: Stadt Winsen)

Bürgermeister André Wiese sieht Handlungsbedarf für Neuausrichtung

thl. Winsen. Seit etwas mehr als zehn Jahren gibt es die City Marketing. Gegründet wurde die Gesellschaft, an der Stadt und Kaufmannschaft jeweils 50 Prozent halten, um mehr Leben in die Innenstadt zu bringen. Vieles hat gut geklappt, es gab aber auch oftmals Kritik an der Organisation von Veranstaltungen, wie zuletzt beim Weihnachtsmarkt, als das Programm des Events erst zwei Tage vor Ende des zehntägigen Marktes verteilt wurde.
Jetzt soll sich einiges ändern. Wie das WOCHENBLATT aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle erfuhr, sieht Bürgermeister André Wiese (CDU) persönlich Handlungsbedarf zur Neuausrichtung der City Marketing. Es heißt, man müsse sich weiterentwickeln und für die Zukunft aufstellen. Denn oftmals werde die City Marketing bei Veranstaltungen in der Öffentlichkeit gar nicht wahr genommen. Voraussichtlich ab März sollen sich auf Antrag der Verwaltung die politischen Gremien mit dem Thema beschäftigen.
Fakt ist, dass die Stadt einen Wechsel in der Geschäftsführung vorbereitet. Der bisherige Geschäftsführer Matthias Wiegleb hat in der Verwaltung bereits einen anderen Aufgabenbereich erhalten, ist jetzt für Kultur und Tourismus zuständig. Er soll sein Amt zwar zunächst noch ausführen, aber spätestens Ende 2017 aus der City Marketing ausscheiden. Zu dieser Zeit läuft auch der Vertrag mit dem von der Kaufmannschaft eingesetzten Geschäftsführer Sebastian Putensen aus. Ob er weiterhin im Amt bliebt, ist derzeit offen, obliegt allerdings auch der Zustimmung der Kaufleute. Ebenfalls ein neues Aufgabenfeld bekommen hat City Marketing-Mitarbeiterin Simone Wempe. Sie ist im Rathaus jetzt dem Familienbüro angegliedert und kümmert sich um Veranstaltungen in den Luhegärten.
Ob die Stadt einen neuen Geschäftsführer stellt oder sich aus der City Marketing, die jedes Jahr ein Verlustgeschäft für die Verwaltung ist, zurückzieht, ist derzeit noch völlig offen.