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Bekleidungshandwerks-Innung fordert: "Bürokratie muss abgebaut werden!"

Obermeister Walter Ließke
ce. Winsen. "Wir haben ein turbulentes Jahr 2015 hinter uns, sind aber wirtschaftlich zufrieden." Das erklärte Walter Ließke, Obermeister der Bekleidungshandwerks-Innung des Kreises Harburg, jetzt auf deren Frühjahrs-Versammlung in Winsen. Ließke wies auf die 2017 anstehende Bundestagswahl hin. Die amtierende Bundesregierung habe "versprochen, den Mittelstand zu stärken und Steuern zu senken". An den auch von der Innung beklagten Problemen eines Übermaßes an Bürokratie und eines Mangels an steuerlichen Anreizen zur Förderung des Eigenkapitals habe sich jedoch kaum etwas geändert. "Die neue Regierung ist aufgefordert, mit dem Abbau der Bürokratie sofort zu beginnen", betonte Ließke. Auch Behörden, Arbeitgeber und Gewerkschaften müssten verstärkt aufeinander zugehen. Ein Wirtschaftswachstum von rund zwei Prozent sei erforderlich, denn Volkswirtschaftswachstum schaffe Arbeitsplätze. Asylbewerber, die in Deutschland bleiben dürfen, sollten bestmöglich eingegliedert werden, denn sie würden als Fachkräfte dringend gebraucht. Die dafür notwendigen Finanzmittel müssten bereitgestellt werden, denn - so Walter Ließke - "das alles zahlt sich in Zukunft aus".
"Unser Mittelstand in Deutschland ist stark", hob der Obermeister hervor. "Das muss jedem Bürger bewusst gemacht werden, dann werden wir künftig wirtschaftlich bestehen bleiben!"