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"Büroräume der Zukunft"

Das ehemalige Wiethölter-Haus soll abgerissen werden, um auf der Fläche einen Neubau zu realisieren

Volksbank Lüneburger Heide investiert drei Millionen Euro in "Vorzeige"-Neubau

thl. Winsen. "Wir wollen rund drei Millionen Euro investieren. Dafür bekommt Winsen ein echtes Schmuckstück", sind sich Cord Hasselmann und Gerd-Ulrich Cohrs, Vorstände der Volksbank Lüneburger Heide, sicher. Zusammen mit Stefan Werner, Bau-Ingenieur der Bank, stellten die beiden dem WOCHENBLATT jetzt ein Neubauvorhaben vor, das am Von-Somnitz-Ring direkt in der Innenstadt realisiert werden soll.
Das "Kreativhaus", so der Name des Neubaus, soll "Heimat" für rund 40 Mitarbeiter des Kreditinstituts werden. "Wir wollen unsere Bank modernisieren", so Hasselmann. In dem Gebäude, das aus drei Voll- und einem Staffelgeschoss bestehen wird, soll die Kreativ-Abteilung, die die Bank fit für die Zukunft machen soll, untergebracht werden. "Wir werden die Büroräume auf die Anforderungen der Digitalisierung zuschneiden", sagte der Volksbank-Chef. Das Gebäude werde architektonisch in die Innenstadtsanierung eingebunden.
Derzeit steht auf dem Gelände noch das ehemalige Wiethölter-Haus. Dieses soll abgerissen werden. Stefan Werner rechnet mit einem Beginn des Abbruchs für Mitte dieses Jahres. "Nachdem die Politik unsere Bauvoranfrage positiv beschieden hat, sind wir jetzt dabei, die Baugenehmigung zu beantragen", so der Ingenieur. Die Bauzeit für die etwa 960 Quadratmeter Netto-Nutzfläche soll rund ein Jahr betragen. Die große Platane, die auf dem Parkplatz der Volksbank steht, bleibt erhalten. Das Architektenbüro B2 aus Brackel hat den Grundriss des Gebäudes entsprechend angepasst. Die Zufahrt zum Parkplatz der Bank so etwas weiter in Richtung Südertor verlegt werden. Dafür wird der Zaun, der derzeit das Grundstück in Richtung Sparkasse begrenzt, verschwinden. "Wir wollen für die Nutzer des Weges in die Stadt einen kleinen Boulevard schaffen", so Stefan Werner. Auch deswegen wird das Gebäude mit ganz viel Glas ausgerüstet. "Der Neubau wird für die Stadt ein Vorzeigeobjekt und für die Handwerker, die überwiegend aus der Region kommen, ein Renomier-Objekt werden, das sie gerne in ihre Referenzlisten aufnehmen werden", ist sich Hasselmann sicher.