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Erschließungsarbeiten sind beendet

thl. Winsen. Der zweite Bauabschnitt des Gewerbegebietes Luhdorf ist inzwischen komplett erschlossen. Damit bietet Winsen zusätzlich 16 ha Nettogewerbefläche direkt an der Autobahnanschlussstelle Winsen-Ost an. Das teilt die Verwaltung jetzt mit.
"Die Wirtschaftsförderung der Stadt wird sich selbst um die Vermarktung kümmern, denn so kann am besten Einfluss auf die Ansiedlungen genommen werden", sagt Stadtsprecher Theodor Peters. Es sollen vorrangig Unternehmen gewonnen werden, die gut nach Winsen passen, keine allzu hohe Verkehrsbelastung generieren und qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze bieten. Und: Damit es zu keiner stärkeren Dominanz von Logistikunternehmen kommt, sollen nur die bereits in Luhdorf angesiedelten Firmen im Rahmen einer Betriebserweiterung bei Bedarf Flächen erhalten. Peters: "Das Gewerbegebiet ist auch bei Handelsunternehmen begehrt, so dass mit
weiterer Nachfrage aus diesem Bereich gerechnet wird. Allerdings bleibt der Verkauf innenstadtrelevanter Sortimente weiterhin ausgeschlossen." Wünschenswert sei die Ansiedlung von produzierenden Unternehmen und Handwerksbetrieben, die Garanten für Arbeit und Ausbildung seien.
Im Jahre 2006 hat die Entwicklung des Gewerbegebietes Luhdorf I begonnen, inzwischen sind gut 83 % der Fläche an knapp 30 Unternehmen verkauft, die insgesamt 440 Arbeitsplätze geschaffen haben. Deshalb sei die Erweiterung notwendig gewesen, heißt es. "Dass die Erschließung so schnell durchgeführt wurde, liegt vor allem an den gewährten Fördermitteln. Rund 3,3 Mio. Euro hat die Stadt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung erhalten", erklärt Theodor Peters. Diese Förderung werde auch bei der Berechnung des Grundstückspreises berücksichtigt, so dass die interessierten Firmen von der EU-Förderung profitieren.