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Gewerbebau entdeckt Holzrahmenbauweise

Werden immer gefragter: Gewerbebauten in Holzrahmenbauweise (Foto: Holzbaubetrieb Bardowicks)
ce. Winsen. Nicht nur private Bauherren, auch mittelständische Unternehmen und öffentliche Auftraggeber im Landkreis Harburg setzen immer häufiger auf Holz, wenn es um die Erstellung neuer Gebäude geht. Den Grund dafür sieht Bauingenieur Björn Bardowicks vom Holzbaubetrieb Bardowicks in Winsen (Hoopter Straße 294, Tel. 04171 - 2401) vor allem darin, dass sich für gewerbliche Objekte nachhaltiges Bauen angesichts gestiegener baulicher und energetischer Vorgaben immer deutlicher rechnet. "Unternehmen und Kommunen suchen nach neuen Lösungen, mit denen sich auch hohe Anforderungen realisieren lassen, und deren Folgekosten für Energie, Unterhalt und mögliche Um- und Ausbauten gering sind", sagt Bardowicks. Er freut sich, wenn bei der Ausschreibung für Büros, Verwaltungsgebäude, Hallen oder Kindergärten der natürliche Baustoff Holz gefordert wird - immer häufiger auch in der modernen Hybrid-Bauweise, bei der die Baustoffe Holz, Stahl und Beton kombiniert werden.
Ein Unternehmen, das einen Neu- oder Umbau plant, wägt die Investitionskosten und den zu erwartenden Nutzen sorgfältig ab. "Anders als private Bauherren rechnen Unternehmen alle subjektiv empfundenen Vorzüge in Zahlen um", erklärt Björn Bardowicks. Auf diese Weise können Unternehmen sogar den Nutzen beziffern, den ein positives Raumklima in einem Bürogebäude auf die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden hat. Vergleichsweise einfach ist dagegen die Berechnung der eingesparten Energiekosten. Denn mit einer Holzkonstruktion lassen sich die aktuellen und auch höhere Energiestandards leicht umsetzen. Darum werden auch bei der Hybrid-Bauweise die Außenwände aus Holzelementen gefertigt, während die tragende Deckenkonstruktion aus Beton und Stahl hergestellt wird.
Bardowicks hat die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen und Kommunen den Wert einer Immobilie über einen langen Zeitraum beurteilen. Darum berücksichtigen sie auch die Faktoren, die erst in Zukunft einen Nutzen bringen. Zum Beispiel wenn es um die Umnutzung oder Erweiterung eines Gebäudes geht. Bei der Holzrahmenbauweise muss nichts eingerissen werden. Wände lassen sich stattdessen ohne großen Aufwand versetzen.
Der Winsener Holzbau-Profi gehört zum "81fünf-Netzwerk", einem Zusammenschluss von bundesweit über 70 Architekten, Holzbauunternehmen und Haustechnikern, verzeichnet schon seit einigen Jahren einen Anstieg der Nachfrage bei gewerblichen und mehrgeschossigen Immobilien in Holzrahmenbauweise.