Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Gute Nachfrage nach Gewerbeflächen"

Justus C. Olesch ist seit August 2015 Wirtschaftsförderer der Stadt Winsen
thl. Winsen. In den vergangenen Monaten gab es über 30 Unternehmensanfragen zu Gewerbeflächen in Winsen. Zehn davon konnten erfolgreich umgesetzt werden. Dabei ist die Zahl von Neuansiedlungen und Betriebserweiterungen ausgeglichen. Diese Zahlen nannte Winsens Wirtschaftsförderer Justus C. Olesch im Wirtschaftsausschuss der Stadt, wo er einen Sachstandsbericht über seine Tätigkeit abgab.
Vermehrt würden derzeit Anfragen aus dem Hamburger Raum kommen, so Olesch. Im Gewerbegebiet Luhdorf I seien zum derzeitigen Stand gut 91Prozent der Flächen verkauft. Im zweiten Bauabschnitt läge man bei knapp 30% verkaufter Flächen. Auf diesen 48.500 m² siedeln sich gegenwärtig vier Unternehmen an und es entstehen bis zu 175 Arbeitsplätze.
"Der günstige Quadratmeterpreis in Luhdorf und die im Vergleich niedrige Gewerbesteuer sind attraktive Standortfaktoren, die den Unternehmen Platz für Investitionen an anderer Stelle lassen", machte der Wirtschaftsförderer deutlich. "Das bestätigt die Anzahl der laufenden Ansiedlungsgespräche. Gegenwärtig sind es etwa Neun. Über den Verkauf der Flächen hinaus, betreuen wir die neugewonnenen Unternehmen so gut wir können, um eine langfristige Bindung an den Standort zu erreichen."
Doch nicht nur die Erweiterung und Neuansiedlung von Betrieben stelle einen Aufgabenbereich der Wirtschaftsförderung dar, sondern auch die Förderung eines gründerfreundlichen Klimas, unterstrich Olesch. Dass es da Potenzial gebe, würden die 310 Gewerbeanmeldungen im Jahr 2015 zeigen. Deswegen sei ein weiterer Baustein der Arbeit, die bestehenden Beratungs- und Förderangebote zu bündeln, bei Bedarf auszubauen und im Gründerzentrum zu platzieren.
Ein weiterer Schwerpunkt sei die Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt. "Ich werbe bei ansässigen Unternehmen um Praktikumsplätze und betreue diese während der Projektlaufzeit", so Olesch. "Die Resonanz auf die Anfragen ist enorm. Viele der teilnehmenden Unternehmen sehen es als gesellschaftliche Pflicht, Flüchtlingen in ihrem Betrieb eine Perspektive zu bieten. Nichts desto trotz ist klar, ohne Sprachkenntnisse geht nichts."