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Mit zwei Windparks in Offensive: Stadtwerke Winsen und Hamburg Energie kooperieren

Unterzeichnen den Kooperationsvertrag: Winsens Stadtwerke-Chef Mathias Eik (li.) und Thomas-Tim Sävecke von Hamburg Energie
ce. Winsen. Die Stadtwerke Winsen und der kommunale Energieversorger Hamburg Energie treiben den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Luhestadt voran. Gemeinsam planen sie die Errichtung von zwei Windparks mit insgesamt bis zu acht Anlagen. Für Entwicklung, Bau und Betrieb haben der Winsener und der Hamburger Energieversorger eine gemeinsame Projektgesellschaft gegründet: die „Windpark Winsen (Luhe) GmbH & Co KG.“ Beide Partner halten jeweils 50 Prozent der Anteile und stellen je einen Geschäftsführer.
Die Windparks sollen in den Winsener Ortsteilen Pattensen und Scharmbeck entstehen. Die wesentlichen dafür benötigten Flächen sicherte man sich bereits vorab bei den Grundeigentümern. Die geplanten Windräder werden bei einer Nabenhöhe von 130 bis 140 Metern und einer Gesamtlänge von bis zu 200 Metern zwischen 2,5 und 3,5 Megawatt Leistung liefern. Damit können jährlich bis zu 58 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden, was für die Versorgung von knapp 20.000 Haushalten reicht. In den Bau der Windparks investieren die Stadtwerke und Hamburg Energie insgesamt bis zu 36 Millionen Euro.
"Die Windräder dürften mit die größten im Landkreis Harburg werden", kündigten Stadtwerke-Geschäftsführer Mathias Eik und Thomas-Tim Sävecke, Leiter Produktion und Contracting bei Hamburg Energie, an. „Mit unserer Windoffensive treiben wir die Energiewende in Winsen voran. Können wir alle acht geplanten Anlagen realisieren, sparen wir gegenüber konventioneller Stromerzeugung rund 30.000 Tonnen CO2 im Jahr ein . Darüber hinaus produzieren wir wesentlich mehr Energie vor Ort und machen uns langfristig unabhängiger von unseren Vorlieferanten", so Eik. „Für die Realisierung großer Energieprojekte ist es sinnvoll, die Kräfte zu bündeln, um damit einhergehende technische und wirtschaftliche Herausforderungen zu meistern. Wir verstehen uns dabei als Partner der Stadtwerke in der Metropolregion Hamburg. Dieses Projekt ist ein gelungenes Beispiel für die grenzübergreifende Zusammenarbeit kommunaler Unternehmen“, so Sävecke.
Wie viele Anlagen in den beiden Windparks realisiert werden können, hängt vom Zuschnitt der Eignungsflächen ab, der derzeit vom Landkreis Harburg im Rahmen des Regionalen Raumordnungsprogramms festgelegt wird. Ans Netz gehen sollen die beiden Parks voraussichtlich Anfang 2016.
- Infos zu dem Vorhaben gibt es bei der Bürgerbeteiligung an der Flächennutzungsplan-Änderung für Windenergie, die die Stadt Winsen am Mittwoch, 26. März, um 17 Uhr in der Pattensener Schule am Rehkamp veranstaltet. Über Möglichkeiten der Kunden, sich finanziell an den Windparks zu beteiligen, wird derzeit bei den Stadtwerken noch beraten.