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Umsatzplus bei Zimmerern in Sicht

Innungs-Obermeister Björn Bardowicks
ce. Wulfsen. "Mit Schwung starteten die meisten unserer Betriebe ins Jahr 2013. Auch wenn der Winter unsere Arbeit in vielen Bereichen behindert hat, waren die ersten drei Monate zufriedenstellend." So brachte Björn Bardowicks, Obermeister der Zimmerer-Innung des Kreises Harburg, deren jüngste Entwicklung jetzt auf der Frühjahrsversammlung in Wulfsen auf den Punkt.
Die Auftragslage bei vielen Innungsmitgliedern sei gut, die gesamte Bauwirtschaft gehe von einem Umsatzplus von zwei Prozent für 2013 aus. Hauptaufgaben der Zimmerer würden in den nächsten Jahren der Wohnungsbau, die Errichtung von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie die energetische Sanierung bestehender Gebäude sein. Letztere Projekte bezuschusse die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bei Einzelmaßnahmen mit bis zu zehn Prozent durch Einmalzahlungen. Zudem seien die Bauzinsen nach wie vor sehr gering. Mit diesen guten Verkaufsargumenten sollten Handwerker Kunden gewinnen können.
Der Baustoff Holz werde in der Bevölkerung immer beliebter. Wer ihn für sein Eigenheim verwende, trage damit zu einer nachhaltigen Energienutzung und -einsparung bei.
Steigerungen bei den Einkaufs- und Energiepreisen müssten bei den anstehenden Preiskalkulationen berücksichtigt werden, appellierte Björn Bardowicks an seine Branchenkollegen. Zu bedenken sei dabei auch, dass es zum 1. Mai eine Lohnerhöhung von 3,2 Prozent für gewerbliche Mitarbeiter des Handwerks in den alten Bundesländern geben werde. In den alten Ländern liege die Erhöhung bei 4 Prozent. Bardowicks riet zu einer deutlichen Anhebung der Preise, "um nicht nur mehr Umsatz, sondern im gleichen Maße eine gut auskömmliche Rendite zu erwirtschaften".
Die Zimmerer-Innung des Kreises Harburg hat derzeit 38 Mitgliedsunternehmen, in denen insgesamt 32 Lehrlinge als Zimmerer und sechs junge Leute als Ausbaufacharbeiter ausgebildet werden.