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Volksbank Lüneburger Heide eG ist "strategisch weiter auf Erfolgskurs"

Blicken optimistisch in die Zukunft (v. li.): Uwe Peters, Cord Hasselmann und Frank Mohr
ce. Winsen. „Mit unseren strategischen Schwerpunkten Wachstum, Attraktivität und Stabilität waren wir auch im vergangenen Jahr erfolgreich.“ Diese positive Bilanz zog Cord Hasselmann, Vorstand der Volksbank Lüneburger Heide eG, jetzt beim Jahrespressegespräch in Winsen. Die Einlagen und Kredite stiegen laut Hasselmann jeweils um etwa fünf Prozent. Die Bilanzsumme beträgt jetzt 2,76 Milliarden Euro. Das sind 120 Millionen Euro mehr als 2014, was einer Steigerung von über vier Prozent entspricht. „Vor dem Hintergrund der schwierigen Zinssituation und der weltweiten Krisen war die Ertragsentwicklung 2015 zufriedenstellend. Unser Jahresüberschuss wird knapp unter dem des Vorjahres liegen“, erläuterte der Vorstand.
Die Kunden- und Mitgliederzahlen entwickeln sich demnach mit leicht steigender Tendenz. Wie in den Vorjahren soll, wenn Aufsichtsrat und Vertreterversammlung zustimmen, eine Dividende von sechs Prozent an die Mitglieder ausgeschüttet werden – insgesamt 1,8 Millionen Euro. Aus dem Jahresergebnis kann zudem das stabile Fundament weiter gestärkt werden. Die Volksbank verzeichnete 2015 weiterhin eine lebhafte Nachfrage nach Baufinanzierungen und gewerblichen Krediten.
Das Wertpapiergeschäft mit Mitgliedern und Kunden hat die Bank ausgebaut. „Angesichts der insgesamt positiven Entwicklung an den Aktienmärkten und des anhaltend niedrigen Zinsniveaus engagierten sich die Anleger verstärkt in Investmentfonds“, so Frank Mohr, Leiter der Vermögensbetreuung.
Eine Bündelung der Kräfte sieht der Vorstand in der beschlossenen Verschmelzung Volksbank-Zentralinstitute. DZ Bank und WGZ Bank wollen als drittgrößte deutsche Bank im August an den Start gehen. Die Fusion würde helfen, bei der wachsenden Dynamik der Digitalisierung Schritt zu halten. „Dabei verstehen wir die virtuelle Welt als ideale Ergänzung unseres regionalen Geschäftes. Wir nutzen die technischen Möglichkeiten zur Kommunikation mit dem Kunden und bieten ihm ein hohes Maß an Online-Sicherheit“, erklärte Cord Hasselmann.
Um die Ertragsaussichten langfristig zu sichern, setzt die Volksbank verstärkt auf den Ausbau der Service- und Beratungsqualität. Im August 2015 begannen 19 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung zu Bank-, Immobilien- und Informatikkaufleuten. Kürzlich schlossen sechs junge Bankkaufleute ihre Ausbildung außerordentlich erfolgreich ab. Im vergangenen Jahr beschäftigte die Volksbank in ihren 54 Filialen im Durchschnitt 612 Mitarbeiter, davon 39 Auszubildende. Damit liegt die Zahl der Mitarbeiter in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
Aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens erhielten 16 Institutionen Spenden von insgesamt knapp 17.000 Euro. „Dabei haben wir uns vor allem auf die Förderung junger Menschen konzentriert", so Regionaldirektor Uwe Peters.
Für die Entwicklung in 2016 ist der Vorstand zuversichtlich. „Der Start war gut, die ersten Wochen im neuen Jahr liefen erfreulich“, erklärte Cord Hasselmann. "Die Volksbank ist robust und gut aufgestellt, um auch weiterhin Maßstäbe für die Zukunft zu setzen.“