Scheck an UNICEF übergeben / Erlös kommt Schulen in Madagaskar und Apensen zugute
Gigantisch: Apenser Schüler erlaufen 8.592 Euro

"Tolles Ergebnis", sagt Schulleiter Thomas Schröder (li.). Die Schüler Marie Viets und Marian Fittschen (re.) überreichten Unicef-Mitarbeiter Reinhold von Eitzen einen symbolischen Scheck mit beeindruckender Summe
  • "Tolles Ergebnis", sagt Schulleiter Thomas Schröder (li.). Die Schüler Marie Viets und Marian Fittschen (re.) überreichten Unicef-Mitarbeiter Reinhold von Eitzen einen symbolischen Scheck mit beeindruckender Summe
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ab. Apensen. Eine beeindruckende Summe erzielte die Oberschule Apensen: Vor den Sommerferien erliefen rund 240 Schülerinnen und Schüler beim Spendenlauf 8.592 Euro. Einen symbolischen Scheck mit einem Betrag in Höhe von 4.296,09 Euro übergab die Schule jetzt an UNICEF - das Geld wird Schulen in Madagaskar zugutekommen.

Die Organisation des Laufs an der Oberschule hatten die Zehntklässler Marie Viets (15) und Marian Fittschen (16) in die Hand genommen. Marian hatte ein ähnliches Projekt in einer Zeitschrift entdeckt und im Rahmen der Schülerfirma seine Mitschülerin angesprochen. "Das war noch vor den Sommerferien", erzählt Marie. "Wir waren damals noch in der neunten Klasse und bei uns ist jeder Acht- und Neuntklässler in einer Schülerfirma. Bei uns war es die Schülerfirma Bereich Dienstleistungen." Die gesamte Schülerschaft habe am Lauf teilgenommen, es sei eine Pflichtveranstaltung gewesen.

"Alle Schüler haben bei dem Lauf ihr Bestes gegeben", sagt Schulleiter Thomas Schröder stolz. Die Klasse 7.03 - vor den Sommerferien noch 6.03 - habe mit 1.804,60 Euro die höchste Summe aller Klassen zusammengetragen. Auch die höchste Einzelsumme stammt aus dieser Klasse: Eine Schülerin kam auf mehr als 700 Euro. #+"Die Schüler waren bei der Suche ihrer Sponsoren sehr engagiert", sagte Thomas Schröder gegenüber dem WOCHENBLATT. Er habe mit drei- bis viertausend Euro gerechnet, so Schröder. Bis zu 20 Sponsoren und mehr hätten einige Schüler auf ihren Zetteln gehabt.

Vor dem Lauf habe sich jeder Teilnehmer seine Spender selbst gesucht. Mit ihnen legte er einen Betrag fest, der pro gelaufener Runde gezahlt werden sollte. Nach dem Lauf wurde die Anzahl der Runden mit dem Betrag multipliziert.

Eine Hälfte des Betrags fließt diesmal in ein Projekt der Apenser Oberschule: Es soll in neue Sitzmöglichkeiten im Freien sowie in der Aula investiert werden. Mit der anderen Hälfte werden Schulen und Schüler in Madagaskar unterstützt, die in sehr ärmlichen Verhältnissen leben. "1,7 Millionen Kinder zwischen sechs und 14 Jahren können dort nicht zur Schule gehen", berichtet UNICEF-Mitarbeiter Reinhold von Eitzen aus Hamburg-Harburg. Mit dem Erlös aus Apensen könne man beispielsweise 10.750 Schulhefte und Stifte anschaffen oder 57 Schüler mit Tischen, Stühlen und Tafeln versorgen. In diesem Jahr gehen alle bundesweit in Schulen erlaufenen Spendengelder an den vor der afrikanischen Südostküste gelegenen Inselstaat. 

Auch die sanitären Anlagen in manchen der dortigen Schulen seien dürftig, so von Eitzen. Sauberes Wasser gebe es oft nicht, auch nicht bei den Kindern zu Hause. Mit dem Geld könnten Brunnen gebohrt und diese mit Handpumpen ausgestattet werden.

• Weitere Infos unter www.unicef.de.

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