Idee: Zentraler Treffpunkt für Eltern und Kinder - Gründung einer Elterninitiative in Planung
Neuer Spielplatz für Beckdorf geplant

Ein großer Spielplatz wie in Goldbeck, der seit vielen Jahren von einer Elterninitiative betreut wird, ist Vorbild für die Planung in Beckdorf
  • Ein großer Spielplatz wie in Goldbeck, der seit vielen Jahren von einer Elterninitiative betreut wird, ist Vorbild für die Planung in Beckdorf
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  • hochgeladen von Susanne Laudien

sla. Beckdorf. Die Situation der Spielplätze in Beckdorf ist offensichtlich nicht zufriedenstellend, denn viele Familien gehen mit ihren Kindern zum Spielen auf den großen Abenteuerspielplatz im Nachbardorf Goldbeck.
Peter Löwel (Grüne) stellt daher zwei Anträge in den Sitzungen des Verwaltungsausschusses und Rates der Gemeinde Beckdorf: Zum einen fordert er eine dauerhafte Überlassung des öffentlichen Spielplatzes im Waldfrieden an die Kita Beckdorf, die den Spielplatz bereits während der Bauphase der Kita nutzte. "Es hat sich erwiesen, dass die Freiflächen der Kita für zukünftig zirka 130 Beckdorfer Kinder zu klein sind. Die Doppelnutzung des öffentlichen Spielplatzes mit der Kita hat sich nicht bewährt, da der Spielplatz oftmals nachts verunreinigt wird", sagt Löwel.
Da die Freiflächen der Kita nach Fertigstellung des Anbaus neu gestaltet werden müssen, könnte der momentan noch öffentliche Spielplatz gleich mit überplant werden. Die Hälfte des Spielplatzes befindet sich schon im Eigentum der Samtgemeinde. Die Spielfläche der Kita würde sich damit um ca. 300 Quadratmeter erhöhen. Sollte die zusätzliche Spielfläche des angrenzenden öffentlichen Spielplatzes der Kita nicht zur Verfügung stehen, wäre die Außenfläche für die später einhundert Elementarkinder zu klein. Löwel fordert zudem die Einrichtung eines neuen Spielplatzes auf der Fläche zwischen den Asylbewerber-Containern an der Goldbecker Straße und dem Sportplatz, der als Ersatz des Spielplatzes im Waldfrieden angelegt werden soll. Die Fläche beträgt ca. 900 Quadratmeter und ist damit etwa genau so groß wie der Spielplatz in Goldbeck. "Wenn später einmal die Asylbewerber-Container abgebaut werden, kann der Spielplatz noch um ca. 500 Quadratmeter erweitert werden", so Löwel. Zudem wäre der Spielplatz fußläufig in ca. 400 Meter Entfernung ohne Überquerung einer Hauptstraße auch vom Neubaugebiet „An der Blide“ erreichbar.
Der geplante Spielplatz ganz im Osten des Neubaugebiets könne damit entfallen. Auf dem neuen Spielplatz stehen große Bäume, die als Wetter- und Sonnenschutz dienen können. Der direkt angrenzende Sportplatz könnte bei Veranstaltungen mitgenutzt werden.
Es befinden sich keine Wohnhäuser in direkter Nachbarschaft des Spielplatzes. Deshalb sind Beschwerden wegen Kinderlärm nicht zu erwarten.
Für die Planung und Unterhaltung des neuen Spielplatzes sollte eine Elterninitiative, ähnlich wie in Goldbeck, gegründet werden. Interessierte Eltern sind schon vorhanden. Das Ziel sollte ein zentraler Treffpunkt für Kinder und Eltern sein.
Für die finanziellen Auswirkungen hat Löwel ebenfalls detaillierte Lösungen parat: Unter anderem könnte die Finanzierung der neu zu beschaffenden Spielgeräte durch den Wegfall des Spielplatzes im Neubaugebiet „An der Blide“ gesichert werden.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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