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Projekt "Bürgerbus" in Apensen nimmt Fahrt auf

Vereinsvorsitzender Jan Gold über den aktuellen Stand

ab. Apensen.
Von vielen Bürgerinnen und Bürgern wird die Einrichtung des Bürgerbusses in der Samtgemeinde Apensen bereits sehnlichst erwartet. Auf Nachfrage des WOCHENBLATT zum derzeitigen Stand gab Jan Gold, Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins, Auskunft. 
"Hinter den Kulissen waren wir weiter aktiv", sagt Jan Gold. "Wir haben einen Rundkurs ausgearbeitet, der von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) genehmigt wurde." Die Samtgemeinde sei zur Stellungnahme bei der KVG aufgefordert worden - ein gängiger Prozess, da eine professionelle Nahverkehrsgesellschaft für dieses Vorhaben erforderlich sei. Die Finanzierung, sagt Gold, stehe ebenfalls: 70 Prozent der Kosten übernimmt die LNVG, der Rest wurde bereits im Haushalt eingestellt. "Derzeit müssen noch Fragen geklärt werden, z.B. wo die Fahrer auf die Toilette gehen können oder wo der Bus untergestellt wird."

Da sei ein Platz auf dem Bauhof im Gespräch. #+Busfahrer werden noch gesucht. Zurzeit gebe es 16 Fahrer. "Damit es reibungslos funktioniert, müssen wir aber auf 25 Fahrer kommen", so Gold. Wer den Bürgerbus lenken möchte, brauche einen normalen Führerschein und mindestens drei Jahre Fahrpraxis. Außerdem sei eine arbeitsmedizinische Untersuchung sowie ein sauberes Führungszeugnis erforderlich.

Als Bürgerbus wird laut Planung ein Fiat-Bus umgebaut, mit einer Rampe für Kinderwagen und Rollis. Außerdem wird es sieben bis acht Sitzplätze geben. "Stehen darf niemand." Der Bus schlägt mit ca. 90.000 Euro zu Buche. Gehalten wird an einigen KVG-Haltestellen innerhalb der Samtgemeinde, die dürften mitgenutzt werden. Eine eigene Haltestelle für den Bürgerbus soll es auf dem Roten Platz im Zentrum Apensens geben. Am 10. oder 11. Dezember, zum offiziellen Fahrplanwechsel, wird der Bürgerbus in Betrieb genommen.