(os). Mehrere Autofahrer, die unter Drogen- oder Alkoholeinfluss standen oder keinen Führerschein hatten, zog die Polizei an diesem Wochenende aus dem Verkehr.

Ein Autofahrer (57) aus dem Landkreis Lüneburg ignorierte am Samstagmorgen auf der A39 mehrfach die Anhaltesignale der Polizei. Erst in Stelle konnte er gestellt werden. Der Mann hatte vermutlich starke Schlafmittel eingenommen.
Die Einnahme eines starken Schmerzmittels führte laut Polizei dazu, dass ein Mann (52) nur äußerst unsicher durch Winsen fahren konnte. Auf dem Famila-Parkplatz wurde er gestellt. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer.

Der Verdacht auf Urkundenfälschung gilt bei einem Autofahrer aus Hamburg (27), der auf der A7 in Egestorf in einem Pkw mit Kurzzeitkennzeichen kontrolliert wurde. Er legte einen manipulierten Fahrzeugschein vor. Zudem ergab ein Drogentest den Verdacht auf Einnahme von Cannabis.

Cannabis dürfte auch ein Mann (27) aus dem Kreis Ostholstein konsumiert haben, der am Sonntagmorgen auf der A1 am Maschener Kreuz kontrolliert wurde. Eine Blutprobe wurde entnommen.

Strafverfahren wurden gegen zwei Männer (32, 53) eingeleitet, weil sie bei Kontrollen in Dibbersen und auf der A1 im Bereich Maschen keinen Führerschein vorlegen konnten.

Keinen vernünftigen Atemalkoholtest mehr abgeben konnte ein betrunkener Autofahrer (47) nach einer Kontrolle in Dibbersen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Da der Mann keinen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde zudem eine hohe Summe Bargeld als Sicherheitsleistung für die Ordnungswidrigkeit einbehalten.
Auch eine Frau (53) in Buchholz hatte soviel "getankt", dass sie keinen Alkoholtest mehr schaffte. Sie war am Samstagabend in Buchholz auf das Auto einen Mannes (37) aufgefahren, der vor einer roten Ampel wartete.
1,76 Promille pustete ein Mann (59) bei einer Kontrolle auf der B75 in Tostedt. Zeugen hatten die Polizei alarmiert, weil der Mann starke Schlangenlinien fuhr.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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