Feuer macht Mehrfamilienhaus in Sprötze vorerst unbewohnbar - Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen

Der dichte Rauch war weit über Sprötze hinaus zu sehen: Ein Feuerwehrwagen vor dem brennenden Haus
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  • Der dichte Rauch war weit über Sprötze hinaus zu sehen: Ein Feuerwehrwagen vor dem brennenden Haus
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ce. Sprötze. Ein Feuer hat am Samstagnachmittag ein Mehrfamilienhaus in Sprötze vorerst unbewohnbar gemacht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die B3 musste wegen der Löscharbeiten voll gesperrt werden.
Kurz nach 13 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Sprötze und Trelde zu dem älteren Mehrfamilienhaus gerufen. Aus einer rückwärtigen Wohnung im Erdgeschoss schlugen meterhohe Flammen, die bereits den Dachstuhl in Brand gesetzt hatten. Da zunächst unklar war, ob der Mieter der Wohnung sich noch im Gebäude befand, veranlasste Vize-Stadtbrandmeister Christian Matzat aus Trelde als Einsatzleiter die Nachalarmierung des Rettungsdienstes und der Feuerwehr Welle. Zudem gingen Trupps unter Atemschutz ins Haus, konnten jedoch keine Person finden. Wie sich später herausstellte, war der Bewohner der brennenden Wohnung zum Zeitpunkt des Feuerausbruchs nicht zuhause. Alle anderen Bewohner konnten das Gebäude unverletzt verlassen.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Feuerwehr Buchholz mit der Drehleiter und weiteren Atemschutzträgern sowie die Kakenstorfer Wehr nachalarmiert. Über die Drehleiter wurden große Bereiche des hartgedeckten Daches aufgenommen, um die Flammen von oben bekämpfen zu können und versteckte Brandnester zu lokalisieren. Gleichzeitig gelang es den Einsatzkräften, im Hausinneren die Ausbreitung des Feuers zu stoppen und es abzulöschen. Um die Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser sicherzustellen, wurde mittels 300-Meter-Schläuchen eine Wasserförderung über die lange Wegstrecke aufgebaut. Behindert wurden die Anfahrt zum Einsatzort und die Löscharbeiten durch Eisregen, der die Straßen in eine Rutschbahn verwandelte. Noch während des Einsatzes wurde die vereiste Fahrbahn durch Mitarbeiter des Buchholzer Bauhofes mit Tausalz abgestreut.
Da das Gebäude durch Feuer, Rauch und Löschwasser zur Zeit unbewohnbar ist, kümmerte sich die Stadt Buchholz um die Unterbringung der zehn Hausbewohner.
Die aufwändigen Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in den späten Abend an. Die Polizei hat die Ermittlungen bezüglich der genauen Brandursache übernommen.

Der dichte Rauch war weit über Sprötze hinaus zu sehen: Ein Feuerwehrwagen vor dem brennenden Haus
Zum Glück wurde niemand verletzt: das vorerst unbewohnbare Haus nach den Löscharbeiten
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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