Bauen mit Charakter und Stil: Form, Farbe und Material des Daches prägen die Optik des Eigenheims

Die Visitenkarte des Hauses: Farbe, Form und Material des Daches haben wesentlichen Einfluss auf die Wirkung des Eigenheims
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(cbh). Der erste Eindruck zählt - auch beim Eigenheim. Welchen Charakter ein Gebäude besitzt, wird wesentlich von der Fassade und dem Dach beeinflusst. Verschiedene Faktoren spielen dabei zusammen: Die Neigung und Form des Daches prägen das Gesamtbild ebenso wie das Material und die Farbe der Dacheindeckung. Bauherren haben also zahlreiche Möglichkeiten, ihren persönlichen Stil zu verwirklichen - und nutzen diese rege: Ebenso wie bei der Inneneinrichtung ist auch bei der Außengestaltung des Hauses Individualität gefragt.

Der beste Partner bei der Realisierung der Eigenheim-Träume ist der Architekt bzw. Bauunternehmer. Das sind die Fachleute, die genau wissen, welche Wünsche und Vorstellungen sich verwirklichen lassen und welche nicht. Außer Geschmack und Stil spielt auch die Statik eines Gebäudes eine große Rolle, ebenso gilt es, Bauvorschriften und Auflagen zu berücksichtigen.

Je individueller die Gestaltung des Hauses, desto aufwändiger die Berechnungen und die Bauausführung. Bei der Errichtung des Daches spielen dann die ausführenden Gewerke, nämlich die Zimmerei, eine große Rolle. Nach den Plänen des Architekten fertigt der Zimmermann den Dachstuhl, dämmt und deckt das Dah ein. Bei der Dacheindeckung gibt eine große Auswahl.

Eine klassische Variante sind Dachziegel. Ihr Produktionsprinzip hat sich seit Jahrtausenden kaum verändert: Ton wird zu einem Ziegel geformt und bei circa 1.000 Grad Celsius im Ofen gebrannt. Extra fest und stabil sind Dachsteine, die mit ihrem Herstellungsverfahren und ihren Eigenschaften eher einem Hightech-Werkstoff ähneln. G
anz gleich ob Dachziegel oder Dachstein: Im Trend liegen gedeckte, natürliche Farben wie Rot- und Brauntöne. Aber auch Schwarz und Grau spielen eine große Rolle. Die Optik der Dacheindeckung lässt sich aber nicht nur durch die Farbe, sondern auch durch die Oberflächenbeschaffenheit beeinflussen. Von matt bis hochglänzend gibt es zahlreiche Varianten. Wichtig zu wissen: Nicht alle Farben sind überall erlaubt. So macht beispielsweise der Bebauungsplan Vorgaben, die man vor Ort erfragen sollte. In Neubaugebieten sind die Bestimmungen oft weniger eingrenzend als bei bestehenden Gebäude-Ensembles.

Autor:

Christine Bollhorn aus Buchholz

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