Beim "Rundgang durch Buchholz" viel Müll am Bahnhof entdeckt

Rolf Niefind hat seine Zange und Gelbe Säcke mitgebracht
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  • Rolf Niefind hat seine Zange und Gelbe Säcke mitgebracht
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  • hochgeladen von Tamara Westphal

lm. Buchholz. Vor fast genau vier Jahren, im März 2017, berichtete das WOCHENBLATT über die Situation am Buchholzer Bahnhof. Das Gleisbett und der alte Bahnsteig auf der Nordseite waren voller Müll. Kein gutes Bild für alle Reisenden, die mit dem Metronom in Buchholz einfahren. Auch von der Wohlau-Brücke aus ist dieser Schandfleck gut zu sehen. Die Stadt Buchholz kann hier nichts machen, für die Reinigung in diesem Abschnitt ist die Deutsche Bahn verantwortlich.
Im Rahmen meines Rundgangs durch Buchholz meldete sich vor Kurzem Rolf Niefind bei mir. Er ist selber oft unterwegs und sammelt an unterschiedlichen Ecken in der Nordheidestadt Müll, die Stelle am Bahnhof ist ihm dabei ein besonderer Dorn im Auge. Wir machten also einen Termin aus, um gemeinsam etwas gegen die Vermüllung zu tun.
Ausgestattet mit ausreichend Gummihandschuhen machte ich mich also von der Redaktion aus auf den Weg zum Kabenhof, wo wir verabredet waren. Von dort gingen wir dann gemeinsam einige Meter weiter an besagte Stelle. Die Menge an Müll, die sich hier auftat, war auf den ersten Blick erschreckend. Rolf Niefind mit Gelben Säcken und einer Zange ausgerüstet, ich dafür mit Gummihandschuhen, machten wir uns ans Werk. Ich machte mich an die vielen Glasflaschen, Rolf Niefind sammelte mit seiner Zange die Plastikteile zusammen. Große Glasflaschen fanden sich in dem Areal eher weniger, Probleme machten die kleinen Kräuterschnäpse. Unzählige Flaschen waren auf einer Fläche von knapp 140 Quadratmetern verteilt. Rund zwei Stunden dauerte unsere Säuberungsaktion und das Ergebnis konnte sich echt sehen lassen. Zwar war die Fläche nicht komplett von Müll befreit, aber es war eine deutliche Verbesserung erkennbar.
Sieben Säcke voll waren es am Ende, die Rolf Niefind später mit seinem Auto eigenhändig abtransportierte. Das war auch besser so, denn dem Gewicht der Glasflaschen konnten die Gelben Säcke nicht so ohne weiteres Stand halten. Alleine von den kleinen braunen Kräuterlikören waren es über 400 Flaschen, die wir eingesammelt und anschließend entsprechend entsorgt haben.
Fazit: An dieser Stelle bedarf es dringend einer regelmäßigen Säuberung. Die Menge an Müll, die hier innerhalb von so kurzer Zeit zusammengekommen ist, ist eine absolute Schande für die schöne Stadt Buchholz.

Autor:

Lennart Möller aus Rosengarten

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