Petition an Bürgermeister übergeben
"Buchholz fährt Rad e.V." setzt sich für kinderfreundliche Infrastruktur ein

Vereinsvorsitzender Peter Eckhoff (vorne, v. li.) übergibt die Petition an
Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Hinten (v. li.) Vereinsmitglieder Stefano Santonocito, 
Grit Weiland und Oliver Kröger Foto: lm
  • Vereinsvorsitzender Peter Eckhoff (vorne, v. li.) übergibt die Petition an
    Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Hinten (v. li.) Vereinsmitglieder Stefano Santonocito,
    Grit Weiland und Oliver Kröger Foto: lm
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lm. Buchholz. "Kinder aufs Rad - für ein lebenswertes Buchholz". Unter diesem Namen rief der Verein "Buchholz fährt Rad e.V." eine Petition ins Leben, die die Stadtverwaltung dazu bewegen soll, das Radfahren in der Stadt kinderfreundlicher zu gestalten. Insgesamt unterschrieben 845 Menschen aus vielen Teilen des Landkreises und verliehen so ihrem Wunsch nach einer fahrradfreundlicheren Infrastruktur Ausdruck.
"Würde ich mein Kind hier alleine mit dem Rad fahren lassen?", sei eine der Fragen, an der sich eine Stadt in Bezug auf die Kinderfreundlichkeit messen lassen müsse. Und wenn die Antwort hierauf "Nein" lautet, dann müsse etwas passieren, formuliert der Verein in seinen Forderungen gegenüber der Stadt.
Angestoßen wurde die Petition durch die ursprünglich für das Frühjahr geplante "Kiddical Mass", der Fahrraddemonstration der gleichnamigen Organisation, die allerdings aufgrund von Corona in den September verschoben wurde.
Übergeben wurde das Schriftstück nun jüngst an Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse vor dem Buchholzer Rathaus. Kernpunkte waren unter anderem ein kindersicheres Schulradwege-Netz und die für Radfahrer sichere Gestaltung von Kreuzungsbereichen. Auch die Anregung von Schulstraßen nach dem Wiener Vorbild war Thema der Petition. Hier werden im Bereich von Schulen temporäre Fahrverbotszonen eingerichtet, um den Schülern in den Kernzeiten einen sicheren Weg von und zur Schule zu ermöglichen.
Anhand einiger Beispiele macht der Verein auf die derzeitige Situation für Radfahrer in der Stadt aufmerksam. Hierbei stehen besonders die Bendestorfer Straße, die Brandenburger Straße, die Bremer Straße und der Buenser Weg im Fokus, dort sehe man besonderen Handlungsbedarf, da auf diesen Strecken viele Kinder mit dem Rad unterwegs sind. Die Forderungen: Tempobeschränkungen, Fahrrad-Schutzstreifen auf den Straßen und insbesondere in der Brandenburger Straße eine Neuordnung der derzeitigen Parksituation.
"Wir erwarten jetzt zunächst eine Stellungnahme von der Verwaltung zu unseren Forderungen", erklärt Peter Eckhoff im Nachgang an die Übergabe das weitere Vorgehen, "Es soll sich mit unseren Vorschlägen auseinandergesetzt werden", verlangt der Vorsitzende des Vereins.

Autor:

Lennart Möller aus Rosengarten

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