Ein Traum wird Wirklichkeit: Eröffnung der Zukunftswerkstatt Buchholz

Bei der Eröffnung (v. li.): Stephan Schrader (Vorstandsmitglied Förderverein), Jan Bauer (Vors. Förderverein), Armin May (2. Vors. Stiftungsvorstand), Heiner Schönecke (2. Vors. Förderverein), Friedrich Goldschmidt (Vorstandsvors. Stiftung), Svenja Stadler (MdB), Geschäftsführerin Imke Winzer, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, Bürgermeister Wilfried Geiger, Rainer Rieger (ehrenamtl. Mitarbeiter), Landrat Rainer Rempe, Prof. Thomas J. C. Matzen und Dr. Christian Kuhse (beide Stiftungsrat)
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  • Bei der Eröffnung (v. li.): Stephan Schrader (Vorstandsmitglied Förderverein), Jan Bauer (Vors. Förderverein), Armin May (2. Vors. Stiftungsvorstand), Heiner Schönecke (2. Vors. Förderverein), Friedrich Goldschmidt (Vorstandsvors. Stiftung), Svenja Stadler (MdB), Geschäftsführerin Imke Winzer, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, Bürgermeister Wilfried Geiger, Rainer Rieger (ehrenamtl. Mitarbeiter), Landrat Rainer Rempe, Prof. Thomas J. C. Matzen und Dr. Christian Kuhse (beide Stiftungsrat)
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kb. Buchholz. "Ab und zu gehen Träume tatsächlich in Erfüllung." Imke Winzer, Geschäftsführerin der Stiftung Zukunftswerkstatt Buchholz, war ihre große Freude bei der Eröffnung der Zukunftswerkstatt am vergangenen Samstag anzumerken. Zu dem feierlichen Anlass hatte sie sich ein letztes Mal in ihre roten Gummistiefel geschwungen. "Die haben mich durch die gesamte Bauzeit begleitet", erzählte Winzer.
Die Zukunftswerkstatt ist eine einzigartige Einrichtung, die Kindern und Jugendlichen die sogenannten MINT-Fächer - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik - zusätzlich zum Schulunterricht näherbringen will. Und das nicht auf theoretischer Basis, sondern ganz praktisch: In der Zukunftswerkstatt wird gebastelt und gebaut, geforscht und ausprobiert. Für Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD), die bei der Einweihung dabei war, ein zukunftsweisender Ansatz. "Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels werden die MINT-Fächer immer wichtiger. Wir brauchen junge interessierte Menschen, die Spaß daran haben", so Heiligenstadt. Denen würden sich optimale Berufsperspektiven bieten.
Dem Gebäude am Sprötzer Weg 33f sieht man an, dass hier Spaß, Kreativität und Ausprobieren im Vordergrund stehen. Unverputzte Wände und Decken, große Fenster, offen liegende Kabel und Lüftungsrohre: Hier hat der Geist viel Freiraum, sich zu entfalten. Der Bau der Zukunftswerkstatt wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit 1,3 Millionen Euro gefördert. Der Landkreis beteiligte sich mit 630.000 Euro, die Metropolregion Hamburg mit knapp 200.000 Euro, weitere 100.000 Euro kamen von der Stadt Buchholz, 50.000 von der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Aber auch viele weitere Geldgeber wie die Volksbank Lüneburger Heide, das WOCHENBLATT oder der Lions Club Hamburg-Nordheide unterstützen das Projekt. "Eigentlich haben wir überall offene Türen eingerannt", erinnert sich Heiner Schönecke, der die Idee Zukunftswerkstatt gemeinsam mit Armin May, Schulleiter des Gymnasiums am Kattenberge, zu erstem Leben erweckte und für Unterstützung warb.
Bei der Eröffnung der Zukunftswerkstatt am Samstag stand natürlich auch das Ausprobieren im Vordergrund. Viele Versuche und Mitmach-Stationen luden zum Tüfteln und Forschen ein. Da blieben "Aha"-Erlebnisse nicht aus. "Ich bin noch immer ganz fasziniert vom 'Stärkemonster'", erzählte die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler, die gleich an mehreren Stationen ihr technisches Geschick und ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse auf den Prüfstand stellte. "Wenn es so etwas schon zu meiner Schulzeit gegeben hätte, wer weiß, ob ich nicht einen ganz anderen Beruf gewählt hätte", so Stadler. Begeistert von den Projekten der Zukunftswerkstatt war auch Buchholz' Bürgermeister Wildfried Geiger. Er verpasste sogar fast den Start der offiziellen Eröffnungsrunde, weil - wie man munkelt - er sich nicht von den Dampfmaschinen losreißen konnte.
• Wer mehr über die Zukunftswerkstatt wissen will: Alle Informationen finden Sie auf www.zukunftswerkstatt-buchholz.de. Hier gibt es auch einen Überblick über die nächsten Veranstaltungen und Projekte.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

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