Er prägte Buchholz: Architekt Helmut Heins ist tot

Ihn kannten viele Buchholzer: Helmut Heins († 80)
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os. Buchholz. Seine Bauten prägten das Stadtbild seiner Heimatstadt Buchholz ganz entscheidend: Jetzt ist der Architekt Helmut Heins im Alter von 80 Jahren verstorben. Er erlag im Schlaf einem Herzversagen.
Helmut Heins absolvierte eine Zimmererlehre im Betrieb seines Onkels Otto Heins. Danach besuchte er die Bauschule in Buxtehude, die er mit dem Abschluss zum Bauingenieur verließ. Ende der 1960er Jahre ließ sich Helmut Heins in Buchholz als selbstständiger Architekt nieder.
Zunächst spezialisierte sich Heins auf den Bau von Einfamilienhäusern. Später kamen viele große Projekte hinzu, die das Aussehen der Nordheidestadt bestimmten. Einige Beispiele der Heins-Bauten: Hotel "Zur Eiche", Hotel "Wentzien" in Trelde, das WOCHENBLATT-Haus an der Bendestorfer Straße, die Wohn- und Geschäftshäuser an der Kirchenstraße und an der Schützenstraße, das Arbeitsamt, die Siedlungen am Sandberg, am Dibberser Mühlenweg und an der Suerhoper Straße.
"Mein Vater war nie abgehoben und stand mit beiden Beinen im Leben", sagt Sohn Christian Heins. Durch seine integrative, uneitle, verbindliche und von Vertrauen geprägte Art habe es Helmut Heins verstanden, die Handwerksunternehmen und -gesellen zum Wohle der Bauherren einzusetzen.
In seiner Freizeit engagierte sich Helmut Heins im Schützenverein, übernahm dort zweimal als Adjutant von Schützenkönigen (Heinrich Karstens und Heinz Unger) Verantwortung. Jahrzehntelang war Heins Mitglied in Kegelclubs und besuchte regelmäßig seinen geliebten Stammtisch "Alle Mann".
Helmut Heins wird am Freitag, 6. Dezember, in Seppensen bestattet. Er hinterlässt seine Ehefrau Carmen, vier Kinder und vier Enkelkinder.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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