Zwischenruf
Gleise statt Gehalt

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Satte 30 Prozent mehr Lohn sollen einige Vorstandsmitglieder der Bahn erhalten - eine Gehaltserhöhung in einer Dimension, von der Angestellte nur träumen können. Die Begründung: Andere Vorstände verdienen mehr. Angesichts zahlreicher Verspätungen, Zugausfällen und eines maroden Schienennetzes stellt sich die Frage, womit die Erhöhung, die bei einigen Vorstandsmitgliedern bis zu 185.000 Euro betragen soll, gerechtfertigt ist. Ein besonders erfolgreiches Jahr liegt nicht hinter der Bahn. Der Güterverkehr macht Minus, der Personenverkehr steht immer wieder in der Kritik - nach klimafreundlichem Verkehrsmittel der Zukunft klingt das nicht.
Sollte der Aufsichtsrat die Gehaltserhöhung dennoch durchwinken, hätte ich einen Vorschlag: Die Vorstandsmitglieder könnten mit ihren zusätzlichen 30 Prozent Patenschaften für Streckennetze übernehmen und so die Instandsetzung und den Ausbau fördern.
Anke Settekorn

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