Der Festivalsommer ist Pandemie-bedingt bereits abgesagt, die Konzerte und Dorffeste folgen nun tröpfchenweise. Wirklich traurig deswegen erlebe ich aktuell aber nur noch die wenigsten in meinem Umfeld. Denn die Absagen waren vorhersehbar. Rational gesehen bereits einkalkuliert. Auch bei mir wich die Enttäuschung während des Lockdowns im Winter einer emotionslosen Resignation.
Dieses Abfinden mit der Situation, dieses Aufgeben, nervte mich im neuen Jahr aber noch mehr als die vielen Absagen. Also habe ich dennoch geplant. Ich habe einen Urlaub im Februar gebucht, Karten für ein Konzert im Mai gekauft und kaufte kürzlich wieder Karten für ein Festival im Sommer.
Nicht, um hinzugehen. Ich will Ziele, nein, ich brauche Ziele, auf die ich mich freuen kann. Auf die ich nacheinander hinarbeiten kann. Den Urlaub konnte ich stornieren, die Karten kann ich im nächsten Jahr für einen Ersatztermin verwenden. Es mag eine naive Hoffnung sein, sich auf etwas zu freuen, das nicht stattfinden wird. Aber die Vorfreude lasse ich mir nicht nehmen. Svenja Adamski

Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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