Zwei Pädagogen der BBS Buchholz für Deutschen Lehrerpreis nominiert
Innovatives Unterrichtskonzept: Vorbild für andere Schulen

BBS-Lehrer Kai-Martin Hanemann hat das innovative Unterrichtskonzept mit seiner Kollegin Merle Wohlers ausgearbeitet und umgesetzt
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  • Foto: Siebold
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os. Buchholz. Dass moderner Schulunterricht innovativ und spannend gestaltet werden kann und längst die Stufe mit Tafel und Kreide verlassen hat, haben zwei Lehrer der BBS Buchholz eindrucksvoll bewiesen: Für ihr Projekt mit angehenden Erziehern wurden Merle Wohlers und Kai-Martin Hanemann für den Deutschen Lehrerpreis nominiert. Sie schafften es unter die letzten 15 unter bundesweit mehr als 5.400 Einsendungen. Auch wenn es Wohlers und Hanemann nicht in die Endauswahl der sechs besten Konzepte schafften, darf die BBS Buchholz jetzt offiziell das Siegel "Nominiert für den Deutschen Lehrerpreis - Innovativer Unterricht" führen.
In mehr als 100 Arbeitsstunden erarbeiteten Merle Wohlers und Kai-Martin Hanemann ein Konzept, das auch für andere Schulen wegweisend sein kann. Sie verbanden darin Stoff aus den drei Unterrichtsfächern "Gruppenpädagogik", "Erlebnispädagogik" und "kreatives Schreiben". Sieben Wochen lang hatten die Schüler die Aufgabe, einen Konflikt in einer Jugendgruppe theoretisch zu beschreiben und mit Hilfe moderner Medien und Technik eine Lösung des Problems zu skizzieren. "Die Ergebnisse waren mit so viel Liebe zum Detail gestaltet, dass wir teilweise Tränen in den Augen hatten", berichtet Lehrerin Wohlers.
Die Schüler ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Dabei verwendeten sie verschiedene Filmtechniken, Zeichnungen, aber auch Powerpoint-Präsentationen. Zum Einsatz kamen Smartphones, Tablets, Spielgelreflex- und Videokameras. Die Nutzung der modernen Medien habe viele Schüler zum freiwilligen Lernen auch außerhalb der Schulzeit ermuntert, lobt BBS-Leiterin Kira Buchmann. "Die Leistungen der Schüler, aber auch der Lehrer, waren beeindruckend."
Wohlers und Hanemann nutzten das Projekt auch, um die Schüler für den vorsichtigen Umgang mit eigenen Daten zu sensibilisieren oder aufzuzeigen, was es mit Lizenzen für Musiktitel auf sich hat. Die Schüler entschieden sich dafür, dass die Ergebnisse ihrer Arbeit schulintern bleiben und nicht öffentlich gezeigt werden sollen.
BBS-Leiterin Buchmann will das Konzept ins Curriculum der Schule aufnehmen und warb auf der jüngsten Gesamtkonferenz dafür. "Für uns ist das schulinterne Medienkonzept wichtig, und das Projekt bringt uns in diesem Bereich deutlich voran", sagt sie. Ein funktionierendes Medienkonzept sei auch Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung für Fördermittel im Rahmen des Digitalpakts. Buchmann lobt in diesem Zusammenhang den Schulträger, den Landkreis Harburg. Dieser sei sehr an der digitalen Entwicklung der Schule interessiert und habe bereits viel in die Technik investiert. 18 Active Panels - moderne Bildschirme mit Internetzugang - stehen bereits zur Verfügung, weitere Boards sollen angeschafft werden.
• www.bbs-buchholz.de

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