Reaktion auf Coronavirus
Krankenhäuser Buchholz und Winsen: Besuche nur noch in Ausnahmefällen

Kein Publikumsverkehr mehr: das Krankenhaus Buchholz
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  • hochgeladen von Oliver Sander

os/nw. Buchholz/Winsen. Die Krankenhäuser Buchholz und Winsen sind ab sofort für alle Besucher geschlossen. Patientenbesuche sind nur noch in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich. Darauf weisen die Krankenhäuser in einer Pressemitteilung hin.
Die Tür der Notfallaufnahme ist in beiden Häusern ebenfalls ab sofort geschlossen. Notfallpatienten werden gebeten zu klingeln. Die Krankenhausmitarbeiter öffnen dann.
Zudem werden keine Patientinnen oder Patienten mehr behandelt, die nicht akut erkrankt sind. Alle ambulanten Termine sind bis auf Weiteres abgesagt, auch ambulante OP-Termine und Termine für Physiotherapie. Die Krankenhausärzte entscheiden darüber, welche Erkrankungen trotzdem behandelt werden müssen.
Patienten mit Überweisung haben in beiden Häusern weiterhin Zugang zur Röntgenabteilung. Im Krankenhaus Winsen ist die Abteilung abgegrenzt und offen. Im Krankenhaus Buchholz ist der Zugang zur Röntgenabteilung über den Nebeneingang am großen Parkplatz möglich.
Zur onkologischen Praxis im Krankenhaus Buchholz kommen Patienten über den Nebeneingang am Treppenhaus Ost.
Zur aktuellen Situation sagt Dr. Christian Pott, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Buchholz: „Die meisten Menschen müssen vor der Coronavirus-Infektion keine Angst haben. Sie verläuft bei unter 60-Jährigen ohne schwerwiegende Vorerkrankungen als normale Erkältungskrankheit innerhalb weniger Tage unkompliziert ab. Bei Kindern und Jugendlichen ist sie tendenziell noch weniger ausgeprägt." Wenige Tage nach Abklingen der Symptome würden die Abstriche negativ und nach aktuellem Wissensstand bestehe dann Immunität und keine Ansteckungsgefahr mehr. Dieser Wissensstand sei vorläufig, die Mediziner erführen täglich Neues, betont Dr. Pott.
Kritisch könne die Infektion bei älteren Menschen und bei Menschen mit chronischen Krankheiten oder unter immunsuppressiven Medikamenten (z. B. Chemotherapie) sein. Pott: "Alle unsere Maßnahmen richten sich auf den Schutz dieser Personengruppe.“

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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