Kritik an neuer Verkehrsführung

Hier an der Schützenstraße sollen Radfahrer künftig zwingend die Fahrbahn nutzen
  • Hier an der Schützenstraße sollen Radfahrer künftig zwingend die Fahrbahn nutzen
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Auf Kritik stößt die Entscheidung des Buchholzer Verwaltungsausschusses (VA), Fahrradfahrer an der Schützenstraße künftig auf die Fahrbahn zu leiten. Mit knapper Mehrheit hatte sich der VA dafür ausgesprochen, dass Radler und Autofahrer die Straße vom Imbiss „Sultan“ bis zur Shell-Tankstelle bei der Polizei gemeinsam nutzen. Finanziert werden soll die Maßnahme aus dem Preisgeld des Wettbewerbs „Fahrradfreundliche Kommune“, den die Stadt Buchholz in diesem Jahr gewonnen hatte (das WOCHENBLATT berichtete). Bislang ist es Radfahrern an der Schützenstraße freigestellt, ob sie die Straße oder den Fußweg wählen.
„Dass Radfahrer ausgerechnet auf einer der meistbefahrenen Straßen in Buchholz lernen sollen, sich mit dem motorisierten Verkehr die Straße zu teilen, halte ich für verantwortungslos“, kritisiert CDU-Ratsherr Andreas Eschler. Selbst die mahnenden Worte der Polizei seien ignoriert worden. Eschler: „Den Radfahrern in unserer Stadt wurde ein Bärendienst erwiesen.“

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