Umfrage: Deutliche Mehrheit für Erhalt des Stadtwaldes
"Letzte grüne Oase von Buchholz"

os. Buchholz. "Soll der Stadtwald in Buchholz in seiner jetzigen Form erhalten bleiben oder für weitere Nutzungen freigegeben werden?" Diese Frage stellte das WOCHENBLATT an seine Leser. Die große Resonanz zeigt, dass sich die Bürger stark mit dem Grüngürtel im Herzen der Stadt identifizieren. Wie berichtet, hatte sich der Buchholzer Ortsverein des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) in die Diskussion um die Pläne zum Bau eines Waldparkplatzes in einem Teil des Stadtwaldes eingeschaltet. Hier einige Leserreaktionen: 

PRO Beibehaltung

Marion Wendt aus Steinbeck: "Ich befürworte, dass uns der Stadtwald in seiner jetzigen Form erhalten bleibt, weil es die schönste grüne Fläche in Buchholz ist und es so erholsam ist, in diesem Wald spazieren zu gehen. Von der Stadt ist man so schnell dort (z. B. kann man von der "Blauen Brücke" am Bahnhof über die Königsberger Straße zum Krankenhaus laufen).Was jetzt zubetoniert würde, würde uns Einwohnern als stadtnahe Erholungsfläche für immer genommen werden.
Außerdem finde ich es wichtig, ein Vermächtnis - auch nach 76 Jahren (der ehemaligen Besitzerin Clara Schmidt, den Stadtwald für die innerstädtische Erholung zu nutzen, d. Red.) - zu respektieren."

Kathrin Bopp schreibt per E-Mail: "Der Stadtwald muss unbedingt dauerhaft erhalten bleiben. Der Wald ist wichtig für die Naherholung der Menschen und Lebensraum für viele Tiere. Keinesfalls darf der Wald verkleinert werden."

Angela Rolf schreibt: "Ich bin auf jeden Fall für eine Erhaltung des Stadtwaldes als Naherholungsort für die Anwohner. Es gibt um das Krankenhaus genügend Parkmöglichkeiten. Allerdings sind es vom Schützenplatz und vom City-Center-Parkplatz ein paar Schritte zu laufen. Das ist den Menschen schon zuzumuten und schadet der Gesundheit in keinem Fall. Wir müssen nicht alle direkt vor der Tür parken und uns übergewichtig aus dem Auto quälen. Zudem ist mir im gesamten letzten Jahr die massive Abholzung in Buchholz und drumherum aufgefallen. Wir haben immer weniger Grün und immer mehr versiegelte Flächen. Das Grün um uns herum ist lebenswichtig für Menschen und Tiere - und nicht die Autoabgase. Wo sollen die Wildtiere letzten Endes noch leben?Und wie sieht die Welt aus, die wir unseren Kindern und Enkelkindern hinterlassen? Ich finde, da gibt es gar keine Fragen!" 

Brigitte Fischer-Kück aus Buchholz: "Mit Nachdruck möchte ich mich gegen Umnutzungen des Stadtwaldes aussprechen! In den vergangenen Jahren sind in und um Buchholz unsagbar viele Bäume den Stürmen und der Trockenheit zum Opfer gefallen. Im Angesicht dieser Tatsache ist es mir unverständlich, dass der Stadtentwicklungsausschuss die Umnutzung des Stadtwaldes, eine der letzten grünen Oase unser Stadt, ernsthaft in Erwägung zieht."

Barbara Berthold schreibt: "Was ist aus dem Gedanken des Ehepaares Schmidt noch geblieben, diese Fläche als Stadtwald zur Erholung aller Bürger zu erhalten? Kein weiterer Parkplatz für Pkw! Davor ist der große Schützenplatz und um das Krankenhausgelände gibt es auch etliche Pkw-Parkplätze.
 
Hannelore ter Haseborg aus Buchholz: "Es ist unbedingt erforderlich, dass der Stadtwald in der jetzigen Größeerhalten bleibt. Buchholz wächst immer weiter in die Umgebung hinein. Da werden die Wege in die Natur für die im Zentrum lebenden Menschen immer weiter. Man sollte, auch ohne ins Auto steigen zu müssen, ein Fleckchen Natur erreichen können. Außerdem ist auch für das Krankenhaus ein Stadtpark für die Genesenden als Naherholung von Vorteil. Sinnvoll wäre es nach meiner Meinung, auf dem Parkplatz an der Steinbecker Straße vor den Seniorenwohnungen ein bewirtschaftetes Parkhaus zu errichten. Ich wäre ihnen dankbar, wenn sie sich auch für den Erhalt des Stadtwaldes einsetzen würden." 

Anne Förster aus Buchholz: "Wir haben in Buchholz mit dem Waldgebiet eine Fläche die gerade in der jetztigen Situation von vielen Buchholzern als Erholungsgebiet genutzt wird und um die uns viele beneiden. Eine gewachsene Waldfläche direkt vor der Tür, ohne erst das Auto benutzen zu müssen, ist meines Erachtens dringend schützenswert. Häufig wird ja von Städten mit einer 'grünen Lunge' gesprochen, dies ist in Buchholz bereits vorhanden. Leider sind durch die bereits erfolgten Baumaßnahmen rund um das Krankenhaus schon viele Waldflächen verschwunden. Die Wege auf denen wir mit unseren Kindern früher Schlitten mitten im Wald gefahren sind, sehen mittlerweile aus wie jede x-beliebige Vorortsiedlung einer Großstadt. Eine schleichende Verringerung der vorhandenen Waldfläche wäre fatal für das Image der Stadt Buchholz. Als wir vor einigen Jahren nach Buchholz zogen, war der Stadtwald einer der Faktoren, die uns mit überzeugt haben nach Buchholz zu ziehen, diesen Standortvorteil durch Bebauung leichtfertig zu verspielen, sollte sich die Stadt Buchholz gründlich überlegen. Geeignete Baugebiete können sicherlich auch realisiert werden, ohne damit das Waldgebiet aufzugeben. Ich verstehe, dass das Krankenhaus dringend Parkplätze benötigt, vielleicht wäre ein Parkhochhaus und/oder eine Tiefgarage an einem der bereits vorhandenen Parkplätze oder auf einem Teil des Schützenplatzes ja eine Alternative, um beiden Seiten gerecht zu werden."

Andreas Riesenkampff aus Buchholz: "Ausdrücklich unterstütze ich das Vorgehen des VCD.Wir haben schon viel Waldfläche entgegen den Auflagen der Stiftung Schmidt verloren. Dies gilt insbesondere für das Gelände der Ex-Zivildienstschule mit 79 Wohneinheiten des "BuchholzerStadtparks". Von Park kann bei dieser massiven Bebauung keine Rede sein. In der Rahmenplanung waren nur ca. 50 Wohneinheiten ergänzend zum Neubau eines Senioren- und Pflegeheimes und einer Kita vorgesehen. Es sei sozial, wenn sich dort Alt und Jung begegnen würden. Errichtet wird stattdessen nur ein Hospiz neben der massiven Wohnbebauung. Der wesentliche Teil unseres Stadtwaldes wurde diesen Bauten geopfert. Eine weitere Waldvernichtung dieser Lunge der Stadt Buchholz für eine Parkplatzerweiterung muss gestoppt werden." 

Silke Valentin schreibt: "Ich bin absolut dafür, den Stadtwald zu erhalten! Er ist ein Naherholungsgebiet mitten in der Stadt und wird von Mensch und Tier genutzt, dazu gehören auch die Wildtiere, Insekten und Vögel, für welche er einen Lebensraum darstellt.Spaziergänger, Jogger, Gassigänger und Radfahrer harmonieren miteinander und Kinder entdecken die Natur.
Es gibt genügend Parkplätze in der Umgebung, eventuell muss man mal einige Meter gehen und kann nicht direkt vor der Tür halten. Für Notfälle und gehbehinderte oder ältere Mitmenschen sollten in Nähe des Einganges mehrere Plätze geschaffen werden, deren Nutzung leider auch kontrolliert werden muss.
Dann gibt es noch den Stadtbus und den öffentlichen Nahverkehr ( z. B. den 4200), welcher direkt vor der Tür hält.
Ich werde den Erhalt des Stadtwaldes mit aller Kraft unterstützen. Ich nutze ihn regelmäßig und habe in den letzten 20 Jahren mit Erschrecken festgestellt, wieviel der Bauwut schon zum Opfer fiel!"

Herbert Maliers schreibt für die Greenpeace-Gruppe Buchholz: "Der Stadtwald ist für den Arten- und Klimaschutz und für die Naherholung unverzichtbar! Er ist ein unverzichtbares ökologisches Kleinod unserer Stadt. Er ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, seine Bäume produzieren Sauerstoff und binden CO2, er hat eine wichtige Funktion als Frischluftschneise für unsere zunehmend betonversiegelte Innenstadt. Das alles ist in Zeiten von Artensterben und Klimawandel von immenser Bedeutung! Zusätzlich wird er von zahlreichen Menschen als Naherholungsbereich hoch geschätzt, erst recht bei den derzeitigen Corona- Beschränkungen.
Wenn man dann weiß, dass in Buchholz allein in den letzten zwölf Monaten für Baumaßnahmen 433 große Bäume gefällt wurden, die unter die Baumschutzsatzung fallen, und sieht, wie zusätzlich viele Waldstücke in derselben Zeit Opfer von Trockenheit und Borkenkäferbefall wurden, und das 'Grün' aus der ehemaligen 'Stadt im Grünen' fast verschwunden ist, darf man eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Der vorhandene Baumbestand muss nicht nur erhalten, sondern unbedingt vergrößert werden. Vor allem in der Kernstadt brauchen wir dringend mehr Bäume!Wer vor diesem Hintergrund den schon deutlich geschrumpften Stadtwald noch weiter 'anknabbern' will, handelt unverantwortlich! Auch für die Buchholzer Politik muss als Richtschnur gelten: global denken – lokal handeln. Deshalb muss der aktuell verbliebene Stadtwald unbedingt unter dauerhaften Schutz gestellt werden!"

Elisabeth Bischoff-Stein erklärt für den BUND: "Mitten in der Stadt gelegen bietet der Stadtwald seinen Anwohnern die Möglichkeit zurNaherholung im eigentlichen Sinn des Wortes. Durch sein bewegtes Relief und den Steinbach, der ihn am westlichen Rand durchfließt, bietet er die Möglichkeit für abwechslungsreiche Spaziergänge direkt neben den ihn umgebenden Wohngebieten. Und das nicht nur für die vielen Hundebesitzer, die sich hier treffen, um ihren tierischen Gefährten Auslauf und für sich selbst Austausch mit Gleichgesinnten zu bieten.
Der Stadtwald bietet außerdem all die Wohltaten, die Wälder für ihre Umgebung bereithalten.Die Bäume spenden Sauerstoff, der unversiegelte Boden lässt Wasser versickern, das neues Grundwasser bildet. Der Wald spendet seiner Umgebung Abkühlung, was angesichts der immer heißer werdenden Sommer von großer Bedeutung ist. Wälder, auch der Stadtwald, sind Kohlenstoffspeicher, die den Klimawandel bremsen können.
Umso unverständlicher und ärgerlicher ist es für uns, dass immer wieder Teile dieses Waldes für  Bauvorhaben wie Regenrückhaltebecken und Bebauung gerodet werden und so wertvoller Baumbestand vernichtet wird. Damit geht auch Lebensraum für Tiere wie z. B. Insekten oder Fledermäuse verloren.
Wir setzen uns vehement für die Erhaltung des Stadtwaldes ein! Völlig undenkbar und ein falsches Signal wäre für uns die Rodung des Eichenwäldchens zwischen Krankenhausparkplatz und Schützenplatz, um dort Parkplätze anzulegen. Der Klimawandel zwingt uns zur Umgestaltung unserer Mobilität. Da käme es einem Schildbürgerstreich gleich, die grüne Schneise zwischen den beiden schon vorhandenen Parkplätzen zu zerstören, sie muss erhalten bleiben. Gegen einen asphaltfreien Weg durch das Wäldchen ist nichts  hinzuwenden, für die Parkplätze müssen andere Lösungen gefunden werden. Buxtehude hat z. B. ein Parkhaus neben dem Krankenhaus, so etwas wäre auch in Buchholz denkbar. Autos lassen sich stapeln, der Wald braucht Fläche. Und wir Menschen brauchen den Wald. Für ein lebenswertes, attraktives Buchholz."

Swantje Werner schreibt: "Ich bin seit mehreren Wochen fast täglich im Buchholzer Stadtwald unterwegs und stelle fest, wie wichtig dieser kühle, grüne und lebendige Ort für viele Menschen in Buchholz ist: nicht nur für Ältere, die dort ihren Hund spazierenführen, sondern auch für Kinder, die herumstreifen oder  Asthütten bauen, für Väter, die mit ihrem Nachwuchs ein paar Fahrradrunden drehen, Jogger und Nordic Walker, die mitten in der Stadt Bewegungsraum finden, Freundinnen, die beim Gehen Abstand wahren und
sich dennoch austauschen können, für Menschen, die sich dort im Stillen treffen, weil sie auch außerhalb von Coronazeiten kein Geld für einen Lokalbesuch hätten, und für die vielen einzelnen Spaziergänger, die es
zu genießen scheinen, dass sie einen Moment lang Teil dieser stilleren und doch sehr lebendigen Welt sein können. Dieser Wald steckt voller Möglichkeiten, die genutzt werden - und die es zu bewahren gilt!"

Grit Weiland aus Buchholz:  "Alle Maßnahmen, die den Stadtwald dauerhaft schützen, sind richtig und wichtig! In diesen Zeiten flüchten Menschen geradezu ins stadtnahe Grün. Wer zudem Nachrichten hört und sich um Buchholz herum die zahlreichen gerodeten Waldflächen anschaut, muss eigentlich zu der Auffassung kommen, dass hier kein einziger Baum mehr gefällt werden darf. Rätselhaft bleibt, wie die angestrebte Wiederaufforstung überhaupt gelingen soll: Nach den zwei heißesten Jahren 2018 und 2019 erleben wir gerade eine Phase erneuter großer Trockenheit. Wald ist ein langgewachsenes, wertvolles Geflecht aus Pflanzen, Tieren, Pilzen und unendlich vielen Mikroorganismen. Er ist nicht einfach verpflanzbar und  braucht deshalb dringend unseren Schutz."

Julia de Buhr aus Buchholz: "Ich bin absolut dafür, den Stadtwald in seiner jetzigen Form zu erhalten. Gerade in der heutigen Zeit (nicht nur in Coronazeiten), in denen alles sehr schnelllebig ist und man zwischen Terminen, Arbeit und Familie kaum mehr Zeit für sich selbst findet, ist das Bedürfnis nach Ruhe und Erholung groß. Und auch in Zeiten, wo der Klimaschutz (zum Glück) immer größer geschrieben wird, finde ich es wichtig, sich ein Stück Natur zu erhalten. Mein Mann und ich wohnen nur einen Steinwurf vom Stadtwald entfernt und gehen dort gerne mal nach Feierabend eine Runde spazieren. Wir genießen es sehr, ein kleines Naherholungsgebiet direkt vor der Tür zu haben. Es wird dort ja auch schon ein Neubaugebiet am Rande des Stadtwaldes hochgezogen und es würde mir ehrlich gesagt das Herz brechen, wenn nun ein ganzes Stück weichen soll, um womöglich einer betonierten Fläche für einen Parkplatz zu weichen! Platz für noch mehr Autos zu schaffen ist heute einfach nicht mehr zeitgemäß. Statt über mehr Parkplätze und Umgehungsstraßen sollte man lieber über Alternativen nachdenken, wie z.B. den Ausbau des ÖPNV mit z.B. höherer Taktung der Busse usw. Wenn es schon mehr Parkplätze für das Krankenhaus geben soll, könnte man auch einmal darüber nachdenken, ob nicht der Parkplatz des ehemaligen Edeka-Markts auf der gegenüberliegenden Straßenseite genutzt werden kann.
Wir wohnen erst seit zwei Jahren hier in Buchholz. Ich bin damals aus Hamburg mit meinem Mann hierher gezogen, um dem Lärm und dem Trubel der Großstadt zu entfliehen und auch mehr Natur um sich zu haben. Daher ist es sehr traurig, wenn jetzt überlegt wird, den Stadtwald statt als Naherholungsgebiet anderweitig nutzen zu wollen. Aus der Stadt bin ich es auch gewohnt, mich auch ohne Auto fortzubewegen und den ÖPNV zu nutzen und/oder zu Fuß zu gehen. Wir haben auch ein Auto, ja, aber wir nutzen es nicht täglich und auch nicht, um von zu Hause in die Buchholzer Innenstadt zu fahren. Ich habe das Gefühl, hier fährt man noch generell überall mit dem Auto hin. Wenn jeder einmal darüber nachdenken würde, ob man das Auto nicht stehen lassen kann und den Weg zur Post evtl. auch zu Fuß gehen kann, dann bräuchte man evtl. auch keine zusätzlichen Parkplätze o.Ä. Ich weiß, nicht jeder wohnt so nah, dass er oder sie das Auto nicht braucht, aber wenn sich die Anzahl der Leute reduziert, wäre dem Problem ja auch schonmal geholfen.
Also bitte: Erhaltet den Stadtwald in seiner jetzigen Nutzung!"

Alexa Vetter aus Buchholz schreibt für die Initiative "Parents for Future": "Wenn man betrachtet, welche Flächen bereits dem ursprünglichen Stiftungszweck der innerstädtischen Naherholung entzogen wurden, kann man die Stadt Buchholz nur dringend dazu auffordern, den Stadtwald jetzt endgültig vor jeglicher weiterer Umnutzung zu bewahren. Er ist nicht nur wegen der Naherholung, sondern als Grünzug für das innerstädtische Klima dringend erforderlich. Insbesondere in den zu erwartenden heißen Sommerzeiten ist Wald und sind auch einzelne Bäume dafür unverzichtbar. In Buchholz sind ohnehin schon zu viele Bäume nicht nur dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, sondern auch den Wünschen von Grundstücksbesitzern, denen leider trotz Baumschutzsatzung stattgegeben wurde.Der Stadtwald braucht Schutz! Ausgleichsflächen können kein Ersatz sein, da sie in der Regel nicht im Innenbereich liegen und somit das lokale Kleinklima nicht beeinflussen können.
Dass die Stadt für die Parkplatzwünsche des Krankenhauses eine Lösung vorschlägt, bei der nur eine Verbindung zum Schützenplatz hergestellt wird, ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung und hoffentlich ein Zeichen dafür, dass das Problem ernst genommen wird.
Unser Dank geht an den VCD, eine öffentliche Diskussion jetzt zu initiieren und nicht auf das Klimaforum zu warten, in dem sicher auch die zunehmende „Entgrünung“ unserer Stadt thematisiert werden muss."

Dr. Ulrich von Halen aus Buchholz: "Ihr dankenswerter Artikel zum Stadtwald ist aktueller denn je. Mit Sorge
beobachtet man, mit welcher Unbekümmertheit Politik und Verwaltung eine Abholzung immer weiterer Teile des Stadtwaldes erlauben. Eine positive Ausnahme bildet die Einstellung von Bürgermeister Röhse in Sachen Parkplätze für das Krankenhaus auf Stadtwaldgebiet. Auf keinen Fall sollte der Stadtwald weiter abgeholzt werden, egal von wem derartige Begehrlichkeiten ausgehen. Der Stadtwald ist für alle Bürger da. Eine diesbezügliche Bürgerbefragung wäre interessant."

Günther Papendick schreibt: "Das ist keine Frage, der Stadtwald muss erhalten werden! Das ist die Gelegenheit für die Stadt und vor allen Dingen für die Bevölkerung, im Sinne Umwelt und Erholung
eine Waldfläche zu erhalten. In Buchholz wurde in den vergangenen Jahren überall der Baumbestand gewaltig reduziert, daher ist dieses Gebiet zu schützen und zu erhalten. Es ist auch dringend erforderlich, Geld für die Pflege zu investieren. Wer den Park noch mit dem Mausoleum kennt, mit gepflegten Wegen und einem kleinen Teich - in den 1960er Jahren -, der ist über den jetzigen Zustand erschrocken. Also erhalten, pflegen und für die Naherholung herrichten sowie eventuell einen schönen Radweg zwischen den beiden Hauptstraßen schaffen." 

Heli Graeßner schreibt: "Für mich haben Sie im Interesse der Stadt und des Krankenhauses geschrieben und appellieren unterschwellig für einen riesigen Parkplatz, damit die Krankenhaus-Mitarbeiterinnen dort ihre Autos abstellen können, da die Möglichkeit beim ehemaligen Edeka-Markt und auf den Besucherparkplätzen rund ums Krankenhaus zu parken über kurz oder lang wegfallen. 
Wenn der Stadtpark einst von Clara Schmidt für soziale Nutzungen gestiftet wurde, warum sollte er künftig für Umnutzungen (= Parkplätze) und weitere städtische Bauten genutzt werden?Umliegend gibt es sehr viele ältere Bürger, zwei naheliegende Altenheime sowie das Krankenhaus und das noch im Bau befindliche Neubaugebiet (ehemalige Zivildienstschule). Warum wird für diese Menschen, die oftmals auch nicht mehr Auto fahren können, der vorhandene Stadtwald nicht endlich als Park, besser noch als Oase, für diese verschönt und mit mehr jahreszeitlich blühenden Pflanzen und vor allem mit vielen Bänken zurechtgemacht - im Sinne der verstorbenen Spenderin? 
Ich bin inzwischen, von der Parkstraße kommend, das Gebiet abgelaufen: Ich sah ganze drei Bänke, teilweise nicht nutzbar, außerdem Rhododendren, Forsythien und große Bäume, aber auch viele ungepflegte Stellen. Buchholz war mal eine Stadt für „Jung und Alt“ – die Veränderungen zur Wirtschaftlichkeit werden auch am Baugebiet in Richtung Dibbersen sichtbar."

[b]

CONTRA Beibehaltung

Hardmut Thiel[/b] schreibt per E-Mail: "Ich meine, dass die Fläche anderweitig genutzt werden kann. Diese Waldfläche zwischen Krankenhaus und Steinbecker Mühlenweg war vor einigen Jahren noch grüner Stadtrand.Heute sieht Buchholz vollkommen anderes aus, stillschweigend ist der komplette grüne Gürtel um Buchholz verschwunden. Es gab weder in der Presse noch anderswo in der Lokalpolitik größere Aufregung, als in Suerhop mehrere fußballfeldgroße Flächen der Säge zum Opfer fielen und der Wald am Distelweg abgeholzt wurde. Die Waldflächen zwischen Grenzweg und Haidbarg, am Uhlengrund , Wilhelm-Raabe-Weg und Hopfenberg sind schon lange nicht mehr vorhanden. Alles waren mal sogenannte Naherholungsgebiete“. Sicher, alles unter dem Gesichtspunkt des Siedlungsdrucks.
Da fallen die paar Hektar zwischen den Buchholzer Hauptverkehrsstraßen gar nicht mehr ins Gewicht und ich kann diese Diskussion darüber auch nicht nachvollziehen. Vielleicht könnte man dort auch das Krankenhaus noch erweitern und ein Lebensmittelmarkt und andere Verbrauchermärkte ansiedeln."

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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