Am Brunsberg wird "geschoppert"
Naturschutzarbeiten in der Lüneburger Heide

Eine geschopperte Fläche am Brunsberg: Die abgetrennten Heideblüten sind auf einen großen Haufen zusammengekehrt worden Fotos: Landkreis Harburg
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  • hochgeladen von Lennart Möller

lm. Buchholz. 129 Meter hoch ist der Brunsberg, der Wanderern auf dem Heidschnuckenweg einen 360-Grad-Blick über die Lüneburger Heide bietet. Bereits seit 1954 ist das rund 65 Hektar große Gebiet als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Gerade bei widrigen Wetterbedingungen erweist sich die Heide als besonders durchsetzungsstark: Wind, Regen und Sonne hält sie eisern stand. Allerdings haben die trockenen und heißen Sommer der vergangenen Jahre ihren Tribut gefordert, viele Heideflächen rund um den Brunsberg wurden von der Sonne förmlich versengt. Die Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg hat zum Schutz der Pflanzen nun Pflegemaßnahmen angeordnet.

Mit großen Maschinen werden derzeit etwa vier Hektar Heidefläche am Brunsberg "geschoppert". Dabei wird die oberirdische Pflanze und ein Großteil der Humusschicht abgetragen. Über diese Schicht werden die Pflanzen mit Nährstoffen versorgt und so eine neue Blütenbildung ermöglicht. Auf dem dann hellgrau durchscheinenden Sandboden finden die Heidesamen ideale Keimbedingungen. Viele weitere Areale rund um den Brunsberg wurden bereits auf diese Weise aufbereitet.

"Der Brunsberg ist eine der schönsten Heidelandschaften und wir werden keine Anstrengungen unterlassen, dieses Naturjuwel auch für die Zukunft zu erhalten", betont Armin Hirt von der Naturschutzabteilung des Landkreises.

Eine geschopperte Fläche am Brunsberg: Die abgetrennten Heideblüten sind auf einen großen Haufen zusammengekehrt worden Fotos: Landkreis Harburg
Auch in den kommenden Jahren soll die Heide wieder so kräftig und bunt blühen wie in diesem Sommer
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