Roggenstengel leiden unter Pilzbefall

Halmbruch am Klecker Weg: Fast das komplette Roggenfeld liegt danieder
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Felder liegen nach dem Sturm mit Halmbruch danieder / Landwirtschaftskammer beruhigt: "Das sind Einzelfälle"

os. Buchholz. Passanten in Buchholz staunten am Wochenende nicht schlecht: Nach dem heftigen Sturm und dem Gewitter am Samstagnachmittag lagen einige Roggenfelder komplett danieder. Droht jetzt eine Missernte?
Nein, beruhigt Ulrich Peper von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Die betroffenen Roggenbestände seien von einem Pilz befallen. "Dadurch wird die Standfestigkeit der Stengel beeinträchtigt. Wir sprechen von Halmbruch", so Peper. Es seien nur punktuell Äcker betroffen. "Wir gehen von Einzelfällen aus", sagt Peper.
Der Halmbruchpilz habe sich bei dem feuchten und nicht zu heißen Wetter im Mai hervorragend entwickeln können, sagt der Getreide-Experte. Gegen den Pilz können der Bauer eine Fungizid einsetzen. Zudem könne er durch eine gezielte Fruchtfolge unschädlich gemacht werden.
In den kommenden Tagen wird sich weisen, ob das Korn noch verwendet werden kann. "Energetisch ist es vollwertig", erklärt Ulrich Peper. Wahrscheinlich werde es keine Backqualität erreichen, zum Füttern sei es aber geeignet. In zwei bis drei Wochen sollen die Roggenfelder erntereif sein.

Halmbruch am Klecker Weg: Fast das komplette Roggenfeld liegt danieder
Beruhigt: Ulrich Peper von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

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