os. Holm-Seppensen. "Das ist der erste sichtbare Schritt für unsere neue Sportanlage. Diese Vision umzusetzen, hat uns viel Mühe gekostet. Ich bin froh, dass wir heute hier stehen." Das sagte Karin Iske, Vorsitzende des SV Holm-Seppensen, am vergangenen Freitag beim Spatenstich für den Sportplatz am Tostedter Weg.
Wie berichtet, plant der SV am Ortseingang in zwei Bauabschnitten den Bau eines Rasenplatzes sowie eines Vereinsheims. Insgesamt kostet das Projekt 700.000 Euro, rund ein Drittel steuert der kleine Verein aus Eigenmitteln bei. Der Rest kommt über einen Kredit sowie Zuschüsse durch die Stadt Buchholz, den Ortsrat Holm-Seppensen und den Landessportbund.
In den kommenden Wochen werden rund 8.000 Kubikmeter Boden bewegt, die vor Ort in einem rund zwei Meter hohen Wall verbaut werden. Im Frühjahr 2018 soll mit dem Bau des Sportplatzes begonnen werden, im April soll der Rasen gesät werden. "Wir werden dem Rasen genug Zeit geben, damit er gut anwachsen kann", sagte Architekt Horst Wicke, der das Projekt betreut. Gerne hätte der Verein einen Kunstrasenplatz gebaut, dieser wäre aber noch einmal 200.000 Euro teurer gewesen.
Parallel soll mit dem Bau des neuen Vereinsheims begonnen werden. Im ersten Schritt wird dieses mit zwei Umkleidekabinen, sanitären Anlagen und einem Gemeinschaftsraum ausgestattet. Architekt Wicke rechnet damit, dass spätestens im Frühjahr 2019 das erste Fußballspiel auf der neuen Anlage stattfinden kann. Die nächsten Schritte zur Vollendung des Sportzentrums, u.a. eine Multisportanlage, sollen umgesetzt werden, wenn der Verein wieder über ausreichende finanzielle Mittel verfügt.
Mit viel Mut, langem Atem, manchen Zweifeln und dank der Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Helfer und Förderer konnte der SV Holm-Seppensen das Projekt stemmen. Die ersten Pläne dafür stammen bereits aus dem Jahr 2005, Bürgermeister war Norbert Stein. "Der erste Brief war etwas naiv, wir hätten uns vieles einfacher vorgestellt", erinnert sich Karin Iske. In der Folge habe man gelernt, wie Verwaltung und Politik funktionieren.
Karin Iske dankte den Sponsoren, den Banken, den Sponsoren und dem Förderverein, der im Jahr 2008 gegründet wurde. Durch zahlreiche Aktionen wurden Gelder für den Sportplatz-Bau gesammelt. U.a. flossen sämtliche Erlöse des von Michael Wiese und Armin Schneider organisierten Brunsberglaufs sowie der Aktion von Ralf Lorenz (REWE) während der diesjährigen Cyclassics in das Projekt. Erster Stadtrat Dirk Hirsch sagte: "Allen Respekt, dass ein kleiner Verein so ein großes Projekt geschafft hat."

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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