Verspätung - und dann war der Bus weg!

Seniorin wünscht sich von der KVG mehr Rücksicht. 

mum. Jesteburg/Buchholz.
"Kann man oder will man das nicht besser abstimmen?", fragt Gisela Keller. Die 79 Jahre alte Jesteburgerin ist auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Vor ein paar Tagen machte sie eine Erfahrung, die sie gern mit den WOCHENBLATT-Lesern teilen möchte. Eigentlich wollte Keller ihre Schilderung direkt mit der KVG Stade besprechen. "Ich hatte nur leider das Gefühl, dass sich die Mitarbeiterin für mein Anliegen gar nicht interessiert hat", erinnert sie sich.
Das war geschehen: Gemeinsam mit einem gehbehinderten Bekannten (86) hatte Gisela Keller am Sonntag, 10. November, die Oper in Hamburg besucht. Mit dem Metronom sollte es am frühen Nachmittag zurück gehen. In Buchholz wollten die Jesteburger in die Buslinie 4207 steigen, um nach Hause zu kommen. "Zwischen der Ankunft des Metronom und der Abfahrt des Busses liegen nur acht Minuten", so Keller. "Das ist schon so recht knapp für Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind." Doch an diesem Tag war es unmöglich, denn der Metronom kam verspätet aus Hamburg in Buchholz an. Obwohl sich die beiden Jesteburger sehr beeilten, sahen sie nur noch die Rücklichter des Busses. "Wir hätten nun zwei Stunden auf den nächsten Bus warten müssen", so Keller. Stattdessen nahmen sie ein Taxi. "Ich kann nicht verstehen, warum der Busfahrer nicht einfach ein paar Minuten gewartet hat", sagt Gisela Keller. "Es muss doch in der heutigen Zeit möglich sein, dass der Fahrer einen Hinweis bekommt, dass da noch ein verspäteter Zug kommt."
Oder liegt es vielleicht am Busfahrer? "Ich habe aber auch schon eine ganz andere Erfahrung gemacht", erinnert sich Gisela Keller. Wenige Wochen zuvor hatte der Metronom ebenfalls Verspätung. Auch damals habe sich die Jesteburgerin sehr beeilt, den Bus noch zu bekommen. "Ich war so erleichtert, als mir der Busfahrer signalisierte, dass er auf mich warten würde", so Gisela Keller. Es gibt also auch sehr zuvorkommende Mitarbeiter bei der KVG. "Ich hätte gern gewusst, ob es Regeln für solche Situationen gibt. Oder ob es stets auf das Entgegenkommen des Busfahrers ankommt?", fragt Gisela Keller.
• Gern hätte das WOCHENBLATT eine Antwort der KVG veröffentlicht. Doch diese lag leider bis zum Redaktionsschluss nicht vor.

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