Fridays for Future: Initiatoren suchen das Gespräch mit der Politik
Acht Anträge für mehr Klimaschutz

Vom Schützenplatz marschierten die Demonstranten 
zum Rathausplatz in Buchholz
  • Vom Schützenplatz marschierten die Demonstranten
    zum Rathausplatz in Buchholz
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Rund 200 Teilnehmer haben am vergangenen Freitag bei der dritten Veranstaltung von "Fridays for Future" in Buchholz für eine bessere Klimapolitik demonstriert. Vom Schützenplatz zogen die zumeist jungen Teilnehmer in die Innenstadt zum Rathausplatz.
Die Initiatoren wollen ihre Anliegen jetzt noch mehr in die Lokalpolitik tragen. Deshalb haben sie einen Katalog von acht Anträgen formuliert, den sie am kommenden Montag, 3. Juni, mit Vertretern der Buchholzer Parteien besprechen wollen. Diese Anträge wollen die Initiatoren von "Fridays for Future" mit den Politikern diskutieren:

Neue Gewerbegebiete und Gewerbeflächen sollen mindestens 80 Prozent Dachbegrünung haben, abzüglich Photovoltaikanlagen

Die Verwaltung soll eine Satzung für eine Steuer auf Einwegprodukte, die von der Gastronomie ausgegeben werden, ausarbeiten

Die Verwaltung soll mit dem Besitzer der Rütgersfläche Gespräche führen, um für bienenfreundliche Gewächse zu werben und das brachliegende Areal als zeitweiliges Biotop betrachten

Die abgeholzte sowie durch Schotter verdichtete Fläche am Stadtteich wird wieder aufgeforstet

Die Entsorgung von Zigarettenstummeln auf öffentlichem Grund soll mit einem Bußgeld belegt werden

Die Verwaltung prüft alle Möglichkeiten zur Förderung von Nisthilfen

Die Verwaltung prüft alle Möglichkeiten zur nachträglichen Förderung von Dachbegrünung

Der Stadtrat soll den Klimanotstand erklären und ab sofort die Auswirkungen auf das Klima bei jeglichen Entscheidungen berücksichtigen. Zudem soll Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse künftig alle sechs Monate über Fortschritte und Schwierigkeiten bei der Reduktion der Emissionen Bericht erstatten.
"Wir hoffen, dass sämtliche Fraktionen diese Anträge unterschreiben werden", erklärt Jannes Mittelbach, Sprecher von "Fridays for Future" in Buchholz. "Zusammenarbeit ist nötig, um so schnell wie möglich zu handeln. Der Klimawandel und das Artensterben betrifft alle."

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