Buchholz: Teilnahme an Tempo-30-Versuch?

os. Buchholz. Die Stadt Buchholz soll die Rahmenbedingungen zur Teilnahme des niedersachsenweit geplanten Tempo-30-Versuchs prüfen. Das hat die Ratsfraktion der Grünen beantragt.
Hintergrund: Ziel des Modellversuchs, den das Land in den kommenden drei Jahren mit 700.000 Euro fördern will, ist es, Daten über die Auswirkungen von Tempo 30 innerorts auf Lärm, Luft, Sicherheit und Verkehrsfluss zu erhalten. Eine flächendeckende Anordnung von Tempo 30 oder die generelle Absenkung der innerörtlichen Richtgeschwindigkeit stehe nicht im Fokus, betonen die Grünen.
Das Ziel, Tempo 50 zu fahren, sei in geschlossenen Ortschaften, wo viele Menschen an stark befahrenen Straßen leben, nicht mehr zeitgemäß, erklärt Grünen-Politiker Joachim Zinnecker. Die gemessenen Durchschnittsgeschwindigkeiten seien schon heute deutlich geringer. Tempo 30 bringe nachweisbar eine erhöhte Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer und trage zur Entzerrung der Verkehrsverhältnisse bei. Mit dem Modellversuch gebe es die Möglichkeit, die Verkehrsverhältnisse in Buchholz nachhaltig zu verbessern und dieses durch Landesmittel fördern zu lassen, so Zinnecker.
• Über den Antrag der Grünen berät der Bauausschuss in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch, 31. Mai, ab 18.30 Uhr in der Rathauskantine.

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