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++ A K T U E L L ++

PCR-Tests nur noch vorrangig für medizinisches Personal und Risikopatienten

Förderprogramm "Perspektive Innenstadt"
Buchholzer Fußgängerzone wird zuerst umgestaltet

Blaulicht

Hinterhältige Attacke in Buxtehude
Brutalo-Gang schlägt jungen Mann zusammen

tk. Buxtehude Eine Brutalo-Gang hat am Montagabend in Buxtehude einen jungen Mann (22) zusammengeschlagen und schwer verletzt.  Er war ging gegen 22 Uhr zu Fuß auf dem Ottensener Weg entlang. Mehrere Unbekannte versperrten ihm den Weg. Es handelt sich vermutlich um fünf bis sechs jüngere Leute. Die Gruppe ließ ihn dann doch weitergehen, doch nach wenigen Metern fielen die Schläger von hinten über ihn her. Der 22-Jährige wurde zu Boden gebracht. Die Täter traten und prügelten auf ihn ein. Dabei...

Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Panorama

Ministerpräsidentenkonferenz: Keine Lockerungen
PCR-Tests vorrangig für medizinisches Personal und Risikopatienten

(as). Die Winterruhe in Niedersachsen geht in die dritte Runde. Seit Mitte Dezember gilt im gesamten Land die Warnstufe drei, das wird auch in den nächsten Wochen weiter notwendig bleiben. Das teilt die Presse- und Informationsstelle der Niedersächsischen Landesregierung jetzt mit.  Laut Pressemitteilung sind derzeit weder Lockerungen noch weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen geplant. Allerdings haben sich die Länderchefs bei der Ministerpräsidentenkonferenz darauf geeinigt, eine...

Panorama

Tiere aus dem Ausland
Veterinäramt Stade warnt vor Tollwut-Einschleppung

sv/nw. Landkreis Stade. Vor einer Einschleppung der Tollwut warnt das Veterinäramt des Landkreises Stade. Hunde und Katzen, die aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern stammen, können mit dem Tollwutvirus infiziert sein. Käuferinnen und Käufer dieser Tiere können – zunächst unerkannt – das Virus mit nach Deutschland bringen. Die Einschleppungsgefahr ist groß, so Dr. Mareke Claußen vom Veterinäramt: „Es ist zu befürchten, dass nicht geimpfte Hunde und Katzen die Krankheit nach Deutschland...

Politik
Die Tücken des Internet bremsten die Politiker aus: Offenbar war die Bandbreite zu gering für eine Videokonferenz

Schlechtes Internet: Sitzung abgebrochen
Bandbreiten-Debakel beim Stader Kreistag: Leitung zu lahm für Videoschalte

jd. Stade/Himmelpforten. Was für ein Debakel: Die erste "Hybridsitzung" des Stader Kreistages ging am Montag gründlich daneben. 20 der 65 Kreistagsabgeordneten hatten sich in der Eulsete-Halle in Himmelpforten versammelt. Die übrigen sollten online zugeschaltet werden. Doch die Internetleitung war zu lahm. Das Bild ruckelte, der Ton war nicht zu verstehen. Eine Stunde lang versuchten Techniker fieberhaft, den Draht nach draußen zu den vor ihren Monitoren sitzenden Kreistags-Politiker wieder auf...

Sport
Wenke (9) hat das Hobby-Horsing für sich entdeckt
2 Bilder

Beim Todtglüsinger Sportverein
Hobby Horsing - die neue Trendsportart

bim. Tostedt. In vielen Kinderzimmern war früher ein Schaukel- oder Steckenpferd zuhause. Letzteres erlebt jetzt eine Renaissance - als Trendsportart Hobby Horsing. Ganz ohne unwillige Pferde über halsbrecherische Hindernisse zu jagen, gehen bei dieser Sportart die "Reiter" selbst in den Parcours und übernehmen auf dem Pferd am Stock die Bewegungsabläufe in Springreiten oder Dressur. Beim Todtglüsinger Sportverein (TSV, Landkreis Harburg) wird jetzt auf Initiative der neunjährigen Wenke Thies...

Service

2.000 akut Infizierte am 25. Januar
Landkreis Stade meldet einen weiteren Corona-Toten

jd. Stade. Es ist wieder Dienstag – und der Inzidenzwert im Landkreis Stade steigt wieder. Nachdem am Wochenende keine Fälle gemeldet wurden, treibt die Nachmeldung wie immer dienstags die Sieben-Tage-Inzidenz in die Höhe. Aber am heutigen Dienstag, 25. Januar schlagen die Zahlen voll ins Kontor: Die Inzidenz im Landkreis Stade hat erstmals die 700er-Marke überschritten und liegt jetzt bei 725 am gestrigen Montag waren es noch 514. Eine glatte Zahl gibt es bei den aktuell Infizierten: Am...

Blaulicht
Auch über die Drehleiter löschte die Feuerwehr die brennende Wohnung
2 Bilder

Zwei Katzen sterben bei Wohnungsbrand in Winsen

thl. Winsen. Aus noch ungeklärter Ursache kam es am Montagvormittag gegen 11.15 Uhr zu einem Wohnungsbrand im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Straße Garthof in Winsen. Ölheizung fängt während Wartungsarbeiten Feuer Als mehrere Feuerwehren der Stadt Winsen anrückten, stand die Wohnung mit dem ausgebauten Dachgeschoss in Vollbrand. Die Bewohner hatten sich unverletzt ins Freie gerettet. Zwei Katzen wurden von der Feuerwehr aus der Wohnung geholt. Für die Tiere kam aber leider...

Panorama
3 Bilder

Corona-Zahlen im Landkreis Harburg am 24. Januar
Nur noch vier Kommunen mit einer Inzidenz unter 1.000

(lm). Der Landkreis Harburg vermeldet für den heutigen Montag, 24. Januar, 474 neue Corona-Fälle. 3.379 Fälle wurden in den vergangenen sieben Tagen registriert (+315 im Vergleich zum Vortag). Die Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Montag von 1.196,8 auf 1.319,8 gestiegen.  In nur noch vier Kommunen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell unter 1.000. Das sind Hanstedt, Hollenstedt, Rosengarten und Salzhausen. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz ist von 6,5 auf 6,6 gestiegen. In...

Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

os. Buchholz. So schnell werden in Buchholz Projekte selten umgesetzt: Während sonst Konzepte erstellt und dann mitunter quälend langsam umgesetzt werden, z. B. beim Radfahrkonzept, ist beim Förderprogramm "Perspektive Innenstadt" Tempo angesagt. Grund: Bis 31. März 2023 müssen alle Projekte abgeschlossen sein. 
Wie berichtet, ist es das Ziel des Förderprogramms des Landes Niedersachsen, die Innenstädte attraktiver zu gestalten, die Aufenthaltsqualität zu steigern und damit auch einen positiven Effekt auf den Einzelhandel zu haben. Die "Perspektive Innenstadt" hat in Buchholz ein Volumen von etwa 1,2 Millionen Euro. Der Stadtrat beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig bei drei Enthaltungen, das Projekt mit Mitteln aus dem ersten Nachtragshaushalt vorzufinanzieren. 90 Prozent der investiven Maßnahmen werden hinterher von der NBank erstattet, sodass ein Eigenanteil der Stadt Buchholz von etwa 110.000 Euro verbleibt.
Das Programm sei wichtig für die Stadt, weil es dazu beitrage, die Einzelhändler bestmöglich zu unterstützen, erklärte SPD-Ratsherr Frank Piwecki im Stadtrat. "Dafür ist es notwendig, die atmosphärische Zufriedenheit der Menschen in der Innenstadt zu erhöhen", betonte Piwecki. Für die Zukunft hoffe er, dass die Politik bei den Beratungen ähnlicher Vorhaben früher einbezogen werde.
Grit Weiland (Buchholzer Liste) kritisierte, dass beim Förderprogramm die Chance ungenutzt bleibe, Wirtschaft und Klimaschutz zu verknüpfen. Die geplanten Projekte seien wenig innovativ. "Wir hätten lieber etwas ganz Neues für die Innenstadt gehabt", sagte Weiland. 
Für Max Müller (CDU) ist das Programm dagegen eine "tolle Chance, die Innenstadt weiterzuentwickeln". Durch die Fördergelder des Landes habe man die Möglichkeit, die Attraktivität zu erhöhen mit "Projekten, die wir aus eigener Kraft nicht allein finanzieren könnten". 
Die beiden größten Vorhaben, die Umgestaltung der Fußgängerzone an der Breiten Straße und die Aufwertung des Rathausparks, werden als Erstes umgesetzt. Das erklärte Stadtsprecher Heinrich Helms auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Für beide Vorhaben seien die Ausschreibungen für die Planungsleistungen erfolgt, voraussichtlich Anfang Februar sollen die Aufträge vergeben werden. Dann sollen auch die Bürger Stellung nehmen können.
Wie berichtet, soll für 645.000 Euro die Fußgängerzone an der Breiten Straße von Höhe des Volksbankhauses bis zur Einmündung in die Neue Straße umgestaltet werden. Darin enthalten ist die umstrittene Maßnahme, die Sonnenuhr zu versetzen. Im Stadtrat wurde der Richardt-Heuer-Park in Seppensen als möglicher neuer Standort genannt. "Man sollte das Thema nicht allein an der Sonnenuhr aufhängen", erklärte Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse im Stadtrat. Er versprach, dass Kinder "auch künftig ein attraktives Umfeld zum Spielen" an der Breiten Straße vorfinden.
350.000 Euro sind für die Aufwertung des Rathausparks veranschlagt. U.a. sollen neue Spielgeräte angeschafft werden und die Wasserqualität im Rathausteich erhöht werden. 
50.000 Euro stehen für die Anschaffung einer mobilen Bühne zur Verfügung. Bis voraussichtlich Ende März sollen in enger Abstimmung mit dem Stadtmarketingverein und dem Verein Feuer & Flamme die Beschaffung der Bühne und die Planung einer Veranstaltungsreihe geplant werden.  
Als vierter und letzter Punkt soll bis Ende Juni die Ausschreibung für eine neue Weihnachtsbeleuchtung erfolgen. Für die Anlage mit energieeffizienter Lichttechnik stehen 120.000 Euro zur Verfügung. 

Erst im Jahr 2025 muss das zweite Förderprogramm "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" umgesetzt sein. Sie berichtet, trägt die Stadt 219.000 Euro des Programms mit einem Gesamtvolumen von 1,15 Millionen Euro. Vorgesehen sind u.a. die Installation eines Innenstadtmanagements (z.B. Fachberatungen für Eigentümer und Gewerbetreibende oder Steuerung eines Leerstands-/Belegungsmanagements) sowie die Neuplanung für die Entwicklung der stadteigenen Fläche an der Schützenstraße/Ecke Adolfstraße.

"Rundgang durch Buchholz": Mehr Mülleimer, weniger Unrat
Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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