Antrag der FDP Buchholz
Ein Dorfgemeinschaftshaus für Steinbeck?

os. Steinbeck. In der Buchholzer Ortschaft Steinbeck soll ein Dorfgemeinschaftshaus (DGH) entstehen. Das hat die FDP-Fraktion im Stadtrat beantragt. Er habe in seiner knapp sechsjährigen Amtszeit als Ortsbürgermeister in vielen Gesprächen mit Bürgern die Notwendigkeit eines solchen Gebäudes erkannt, erklärt FDP-Ratsherr Wilhelm Pape. 
Die Ortschaft Steinbeck mit mehr als 6.000 Einwohnern verfüge über keine Räumlichkeiten für Zusammenkünfte, anders als die anderen Ortschaften, in denen es Feuerwehrgeräte- und Schützenhäuser, den Kulturbahnhof in Holm-Seppensen oder die Mühle in Dibbersen gebe.
Ein DGH würde sich vortrefflich für alle Altersgruppen anbieten, betonen die Freidemokraten. Jugendliche könnten sich treffen, ab und zu einen Discoabend veranstalten, Senioren hätte eine Begegnungsstätte, die sie ohne Zugehörigkeit zu einem Verband nutzen könnten. Zudem könne die Einrichtung als ein kleines Kulturzentrum neben der Empore aufgebaut werden und Kleinkunst, Theater, Chöre und Ähnliches aufnehmen. Die nach Steinbeck benannte Theatergruppe „De Steenbeeker“ hätte Platz zum Üben. Die Räume könnten so konzipiert werden, dass man Ausstellungen, Vorträge, Lesungen dort veranstalten könnte, also Räume, die einen geringeren Platzbedarf als in der Empore vorhanden benötigen. Und auch der Ortsrat, die aktuelle Ortsbürgermeisterin Ilka Stenzel, der Dorfverein und die Steinbecker Sportvereine sowie die Parteien hätten einen festen Ort für Treffen und Gespräche.
Vorgesehen werden soll ein Gebäude mit einem Saal für 50 bis 100 Leute, ein Büro, ein Besprechungszimmer und ein Seminarraum. Das Dorfgemeinschaftshaus solle der hiesigen Gastronomie keine Konkurrenz machen, betont Pape. Deswegen sei angedacht, maximal Getränke in einem noch zu organisierenden Verfahren bereitzustellen. Das Catering könnten bei Bedarf ortsansässige Gastronomen durchführen.
Als Standort schlagen die Freidemokraten den Bereich um Grundschule, Kita, Turnhalle, Sportplatz und Köhlerhütte, dem Mittelpunkt von Steinbeck, vor. Der Investitionsbedarf für Gebäude und Grundstück soll durch Auflösung von Rücklagen und Einsparungen im Haushalt der Ortschaft Steinbeck in den nächsten Jahren, Spenden, Sponsoren, Zuschüsse, öffentliche Fördermittel, der Rest durch Fremdfinanzierung gestemmt werden.
Die Verwaltung des Objektes sollen die Ortsbürgermeisterin, der Ortsrat oder der Dorfvereins organisieren bzw. durchführen.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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