Letzte Sitzung des Buchholzer Stadtrats vor der Sommerpause / Debatte über Grundstück für KWG
Endgültige Entscheidung über Technologiepark

os. Buchholz. Zu seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause kommt der Buchholzer Stadtrat am Dienstag, 2. Juli, ab 19 Uhr in der Rathauskantine (Rathausplatz 1) zusammen. Dabei geht es u.a. um die endgültige Entscheidung für den Technologie- und Innovationspark Nordheide (TIP), den die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg umsetzen möchte. Wie mehrfach berichtet, plant die WLH auf einem rund 18 Hektar großen Areal in Verlängerung des bestehenden Gewerbegebiets Vaenser Heide II zwischen der B75 und der Kreisstraße nach Dibbersen die Ansiedlung hochinnovativer Unternehmen, klassischen Gewerbes sowie den Bau eines TIP-Campus.
Daneben muss der Stadtrat über den SPD-Antrag entscheiden, ob eine sogenannte "Parksanduhr" eingeführt wird. Damit wollen die Sozialdemokraten das kostenlose Kurzzeitparken von maximal 15 Minuten Dauer ermöglichen. Die Verwaltung empfiehlt, den Antrag abzulehnen. Grund: Aus ihrer Sicht sei es im Sinne einer nachhaltigen und ökologischen Verkehrspolitik nicht zielführend, finanzielle Anreize der Pkw-Benutzung für "jede kleine Besorgung in der Innenstadt" zu schaffen.
Schließlich geht es um eine sogenannte Sacheinlage der Stadt Buchholz in die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft (KWG) des Landkreises. Wie berichtet, hat sich die Stadt mit dem Beitrittsbeschluss aus dem April 2017 verpflichtet, ein Stammkapital in Höhe von insgesamt 3,65 Millionen Euro einzulegen. Bislang geflossen sind tatsächlich erst mickrige 8.110 Euro. Jetzt soll ein 1.484 Quadratmeter großes städtisches Grundstück an der Buchholzer Landstraße in Holm-Seppensen an die KWG übereignet werden. Nach dem rechtskräftigen Bebauungsplan ist auf diesem Areal der Bau von neun Wohneinheiten mit jeweils 90 Quadratmetern oder bis zu 21 Wohneinheiten mit jeweils 40 Quadratmetern Wohnfläche möglich. Auch nach der Einlage des Grundstücks ist die Stadt Buchholz noch weit von dem geplanten Stammkapital in Höhe von 3,65 Millionen Euro entfernt. Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse hatte zuletzt im Stadtrat darauf hingewiesen, dass peu à peu weitere geeignete Grundstücke ermittelt und geprüft werden sollen.

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