Erweiterung der Biogasanlage in Klecken - Erweiterung der Biogasanlage in Klecken - Die Gruppe Grüne/Die Linke fordert alternative Energiepflanzen

Geht es nach der Gruppe Grüne/Linke werden in der Biogasanlage in Klecken bald vermehrt Wildpflanzen zu Methangas umgewandelt
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as. Nenndorf. Die Biogasanlage der Firma Becker Energie am Darschweg in Klecken soll erweitert werden. Das hat jüngst der Gemeinderat beschlossen.
Geht es nach der Gruppe Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke, soll zukünftig im vorhabenbezogenen Bebauungsplan festgelegt werden, dass die Firma Becker Energie auf einem Drittel der Produktionsflächen alternative Energiepflanzen anbaut. So heißt es zumindest im Antrag der Gruppe, der aus „formalen Gründen“, wie Gruppensprecher Volkmar Block sagte, auf der Ratssitzung zurückgezogen wurde. Stattdessen soll der Antrag voraussichtlich in der kommenden Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am 31. Januar diskutiert werden.
Die Gruppe Grüne/Linke befürchtet, dass die Erweiterung der Anlage und die Verdoppelung der Methangaserzeugung zu einer „Vermaisung“, dem verstärkten Anbau von Mais-Monokulturen, in der Gemeinde führt. Daher soll, so der Antrag, festgelegt werden, dass Becker Energie zukünftig auf einem Drittel seiner Produktionsflächen Wildpflanzenmischungen, Dauergrünland oder „Durchwachsene Silphie“, eine Pflanze ähnlich der Sonnenblume, anbaut. „Die Aussaat von alternativen Energiepflanzen entlastet den Boden, ist gut für Bienen, Hummeln und Vögel und bietet ein schöneres Landschaftsbild“, sagt Volkmar Block. Zudem hätten die alternativen Pflanzen auch einige Vorteile für den Landwirt: Es sei kein Pflügen mehr notwendig, die langjährigen Pflanzen müssten weniger oft ausgesät werden als Mais und weniger gespritzt werden, so Block.
Ein Drittel der Methangasproduktion durch alternative Pflanzungen zu erzeugen, sei für seinen Betrieb kein Problem, so Joachim Becker, Betreiber der Anlage. „Wir erzeugen ohnehin bereits von Beginn an einen beträchtlichen Teil unserer Gasproduktion durch Zuckerrüben“. Allerdings möchte er sich nicht festlegen, was die genaue Frucht- oder Pflanzenwahl angeht. Denn der Betrieb kauft für seine Biogasanlage Material hinzu, z. B. aus Produktionsüberschüssen. „Wir können nur kaufen, was auch auf dem Markt vorhanden ist“, sagt Joachim Becker. Auch bei den von ihm bewirtschafteten Ackerflächen möchte er sich keine Vorschriften machen lassen. „Wir haben uns von Anfang an größte Gedanken um eine vernünftige Fruchtfolge gemacht, um einen gesunden Boden sicher zu stellen. Im Winter werden unsere Felder z.B. durch den Anbau von Grünroggen begrünt“, so Becker.
In der Ratssitzung stimmten die Fraktionen unter Vorbehalt des Antrags für den vorhabensbezogenen Bebauungsplan. Lediglich Kleckens Bürgermeister Jürgen Grützmacher sprach sich gegen die Erweiterung aus. „Die Erweiterung bedeutet doppelt soviel Verkehr in Klecken, das ist eine Mehrbelastung für die Bevölkerung“, so Jürgen Grützmacher.

Autor:

Anke Settekorn aus Rosengarten

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