Genehmigung von der Außenstelle?

os. Buchholz. Künftig soll auch die Außenstelle des Landkreises Harburg in Buchholz Asylbewerbern Genehmigungen ausstellen, den Landkreis z.B. für Arzt- oder Anwaltstermine in Hamburg verlassen zu dürfen. Das fordert das Buchholzer Bündnis für Flüchtlinge in einem Brief an Landrat Joachim Bordt.
Hintergrund: Asylbewerber dürfen den Landkreis Harburg nicht verlassen. Ausnahmen müssen sie sich im Kreishaus in Winsen genehmigen lassen. Das bisherige Verfahren sei merkwürdig, verdeutlicht Wilfried Bolte vom Bündnis für Flüchtlinge: Asylbewerber aus Buchholz reisten mit dem Metronomzug über Hamburg-Harburg nach Winsen und verließen den Landkreis, um sich genehmigen zu lassen, den Kreis verlassen zu dürfen.
Die Außenstelle des Landkreises übernehme schon jetzt ausländerbehördliche Aufgaben. Der Kontakt zur Dienststelle in Winsen dürfte weder in der Sache noch technisch ein Problem sein, so Bolte. Eine Änderung des Verfahrens sei ein kleiner Beitrag, den Asylbewerbern das Leben zu erleichtern.

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